5 Learnings meines erfolgreichen Online-Business

5 Learnings auf meinen Online-Business

Seit 5 Monaten bin ich nun hauptberuflich selbstständig. In dieser kurzen Zeit hat sich so viel für mich verändert und ich muss ehrlich zugeben: ich komme gar nicht richtig hinterher alles zu verarbeiten.

Ich will trotzdem mal ein paar Gedanken der letzten Monate reflektieren und Dir 5 Learnings für Deine eigene Selbstständigkeit mitgeben.

Kurzerhand entschlossen

Als ich irgendwann zwischen Weihnachten und Silvester 2021 kurzerhand entschieden habe, meinem Job im Konzern adieu zu sagen, war mir all das, was ich jetzt aufschreiben werde, überhaupt nicht klar: in welche neue Welt ich mich begeben und welche Veränderungen dies bei mir anstoßen würde. Ich habe meine bisher nebenberuflich laufende Selbstständigkeit zu meiner Haupttätigkeit entwickelt.

Ich kann mit Sicherheit behaupten: die letzten 5 Monate waren nach dem Mamasein das größte Entwicklungsprogramm meines Lebens. Sie haben mir so oft in so kurzer Zeit die Augen über mich selbst geöffnet.

Was in diesen 5 Monaten geschah

Der erste Monat hauptberufliche Selbstständigkeit war extrem vollgepackt. Über 100 Elterngeld-Beratungen, mein Business aufsetzen mit Steuerberatung, Buchhaltung und möglichst viel Automatisierung führten dazu, dass ich jeden Abend zusätzlich zum normalen Tagesgeschäft arbeitete. Ich gewann extrem viele Follower auf Instagram dazu (3.000 in einem Monat), ich bekam sehr viele Fragen gestellt und gleichzeitig wollte ich mein Produkt über mehr Elterngeld beim 2. Kind auf ein neues Level heben.

Im Februar merkte ich, dass ich dieses Pensum nicht halten kann und versuchte Schrittchen für Schrittchen Verbesserungen zu etablieren, um mich, meine Familie und auch mein Business zu schützen. Ich las viel, investierte in Weiterbildungen und tauschte mich mit Gleichgesinnten aus. Ich cancelte Abendtermine aus meinem Beratungskalender, nahm mir bewusst Tage frei, die ich nichts auf Social Media posten würde und begann Nein zu potenziellen Kunden zu sagen, die mir zu viel Zeit und vor allem Energie raubten.

Im 3. Monat meiner hauptberuflichen Selbstständigkeit habe ich meine Wandlung auch nach außen kommuniziert. Beratungstermine habe ich nur noch auf Anfrage angeboten. Außerdem wurde mir klar, dass ich mir Unterstützung suchen muss, wenn ich mich weiterentwickeln will. Ich suchte mir einen Coach und machte mir einen Plan, wie ich die Summe für das Coaching generieren würde. Denn ich hatte dieses Geld noch nicht.

Sofort als ich mir diesen fünfstelligen Betrag erarbeitet hatte, buchte ich das Coaching. Außerdem holte ich mir weitere Unterstützung für die Transformation meiner Website. Diese großen Investitionen haben mir Falten auf die Stirn gezaubert, aber ich war fest davon überzeugt, dass es sich lohnen würde.

Im April startete das Coaching. Ich fing an zu reflektieren, was ich will und was nicht. Ich entwickelte einen Plan, passte ihn immer wieder an und lief trotzdem los und vor allem weiter. Auch wenn ich manchmal nicht genau wusste, ob jetzt genau dieser Schritt zum gewünschten Ergebnis führen würde, ließ ich mich von meiner Vision und meinem Vertrauen in den Prozess leiten. Ziel für die kommenden Wochen war es, eine Produkttreppe aufzubauen, die jede Kundin genau da abholt, wo sie sich gerade befindet und ihrem Ziel von mehr Elterngeld näher bringt.

Im 5. Monat erreichte ich dieses Ziel. Mit digitalen Produkten wie Masterclasses zu übergreifenden Themen und Kursen für die Elterngeld-Erhöhung beim 1. Kind und jedem weiteren Kind sowie meinem 1:1 Angebot kann ich nun den Bedarf meiner Zielgruppe decken. Anfragen kann ich mit dem Verweis auf ein konkretes Angebot beantworten. Nun ist alles da!

Ich habe die letzten 5 Monate bisher recht nüchtern zusammengefasst. Doch zwischen all diesen Erfolgen und Aufgaben lagen auch Tiefs, neue Erkenntnisse und viel viel Unsicherheit.

5 Learnings aus 5 Monaten Selbstständigkeit:

Ich bin nicht allein. Also gehe ich auch nicht allein (los).

Als Solopreneurin liegt viel auf meinem Tisch: von Buchhaltung bis Weiterbildung. Alles muss an meinem Hirn vorbei. Der Tag ist mit 3 Kindern definitiv zu kurz, um alles allein zu schaffen. Ich durfte lernen, dass ich weder allein auf dieser Reise bin, noch allein losgehen muss.

Ich habe Mitstreiterinnen wie Nina von @mamaszukunft, mit denen ich mich austauschen kann. Ich habe professionelle Hilfe wie meine virtuelle Assistentin Monika Alexander, meine Steuerberaterin und meinen Coach @nike_menzel.

Mindfucks sind überall und ich kann sie jederzeit auflösen

“Glaub nicht alles, was Du selbst denkst.” Diesen Spruch kannte ich bereits aus meinen GfK-Kurs, doch jetzt hat er nochmal eine ganz neue Bedeutung für mich bekommen.

In den vergangenen Monaten durfte ich nochmal neu erkennen, welche Geschichten ich mir jeden Tag erzähle und was davon eigentlich stimmt. Ich wusste von meinen 3 Geburten, wie ich meine Gedanken umprogrammieren kann (weg vom Schmerz hin zur Annahme des notwendigen Prozesses), um schmerzarme und sichere Geburten zu erleben.

Wie sehr ich diese Mindset-Arbeit für mein Business brauchen würde, war mir überhaupt nicht klar. Jeden Tag löse ich neue Mindfucks auf.

Beispiele:

  • Ich muss arbeiten, um Geld zu verdienen.
  • Ich muss jeder Kundin mehr Elterngeld ermöglichen.
  • Ich brauche jeden Monat xy Euro, um ein erfolgreiches Business zu führen.
  • Ich muss jeden Tag Instagram-Stories machen, um meine Produkte zu verkaufen.

Alles Bullshit, wirklich!

Es ist mein Business und ich gestalte es, wie es für MICH passt

Jede Woche und jeden Tag habe ich während der vergangenen 5 Monate Stellschrauben an meinem Business justiert, damit es zu meinem Traumbusiness werden kann. Und so werde ich weiter vorgehen. Es ist MEINS und ich gestalte es so, wie es für MICH passt.

Denn nur so ist es nachhaltig und ich kann den besten Service und die geilsten Angebote für meine Kundinnen kreieren.

Mein Selbstwert ist nicht von meinem Business abhängig

Schon mal einen ganzen Monatslohn an einem Tag verdient? Ich schon! Und glaub mir, es macht das Leben nicht instant leichter. Im Gegenteil. In unserer schnelllebigen Zeit von schneller, höher, weiter, gewöhnt man sich schnell an Erfolg, an große Zahlen. Doch sind diese oft nicht von Dauer. Es gibt beim Einkommen von Solopreneuren Peaks, Täler und Plateaus.

Den eigenen Selbstwert nicht von einzelnen Verkäufen, Launches, Tages- oder Monatsumsätzen abhängig zu machen, ist zwar ein Learning, das ich gerne mache, aber es geht gar nicht so einfach in meinen Kopf.

Immer wieder verfalle ich in diese Gedankenspirale, dass ich heute besonders gut war und an einem anderen Tag nicht performt habe. Well, es ist ein Prozess.

Gewöhne Dich an größere Zahlen und feiere sie

Mittlerweile habe ich mich gut an meine neuen Zahlen gewöhnt. An fast alles in meinem Leben darf ich heute eine null dranhängen. Es hebt mich nicht mehr so sehr an.

Was früher 100 Euro waren (z.B. Verkäufe am Tag mit digitalen Produkten) sind heute auch 1.000 Euro absolut drin. Aber auch bei den Ausgaben: wofür ich früher 600 Euro ausgegeben hätte (z.B. GfK-Kurs), kostet mich heute locker 6.000 Euro.

Sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Ausgaben feiere ich meine großen Zahlen. Und wenn ich daran eine weitere null setzen werde, wird es mich wieder eine gewisse Zeit kosten, das ganze zu verdauen und dann integriert zu haben.

Dream big!

Wenn Du das hier in meinem 6. Monat im Online-Business liest, feiere ich gerade eine 6-stellige Zahl an Geld, das zu mir geflossen ist in diesem Jahr. Dieser Erfolg kam übrigens weder über Nacht, noch in diesen 5 Monaten allein. Aber dazu in einem anderen Artikel mehr.

An alle da draußen, die nicht an mich geglaubt haben, die meine Stories stalken, die sich von diesem Text getriggert fühlen und die, die weitermachen wollen wie bisher: DANKE!

An alle, die an mich und meine Vision glauben und geglaubt haben, meine Kundinnen, die meine Stories liken, die mehr Elterngeld wollen, die sich von diesem Text gestärkt fühlen und selbst anfangen wollen: DANKE!

Ich weiß: Ich kann alles schaffen! Ey, ich habe 3 Menschen produziert und ein Business in Corona-Zeiten mit Baby bzw. Kleinkind auf die Straße gebracht.

You have to dream big, if you want to make it high!

Womit kann ich dir heute helfen?

Wow, es gibt so viel zu erfahren und zu besprechen. Loooos gehts!

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Comments

  1. Antworten

    Hi Diana, was für ein inspirierender Beitrag – danke für diese tollen Einblicke! Du kannst wirklich sehr stolz auf dich und das, was du geleistet hast sein. Ich werde deine Reise auf jeden Fall weiter verfolgen und feiere jeden deiner Erfolge im Geiste mit dir! Liebe Grüße Julia

    1. Antworten

      Vielen lieben Dank, Julia! <3

    • Julia
    • 12. Juni 2022
    Antworten

    Danke für deinen Einblick und diesen so wertvollen Artikel! Das bestärkt mich gerade sehr und ich freue mich riesig für dich, wie du dich in so kurzer Zeit entwickelt hast. Ich bin gespannt auf alles Weitere 🙂

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