Trick für mehr Elterngeld beim 2. Kind trotz Teilzeit

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In diesem Artikel zeige ich Dir einen bisher unveröffentlichten, aber völlig legalen Elterngeld-Trick, mit dem Du mehr aus Deinem Elterngeld zwischen zwei Geburten herausholst. Ziel ist es, die Berechnungsgrundlage für das zweite Elterngeld wie beim ersten Kind zu erreichen. So kannst Du nach Deiner ersten Elterngeld-Zeit gar nicht oder nur Teilzeit arbeiten und bekommst trotzdem Elterngeld wie beim ersten Kind!

Wie Du mehr aus Deinem Urlaubsanspruch während der Elternzeit herausholen kannst, verrate ich Dir hier.

Lies weiter, wenn Du:

  • angestellt bist
  • mind. 2 Kinder bekommen möchtest oder vor kurzem entbunden hast und noch ein Kind möchtest
  • Du zwischen den beiden Kindern gar nicht oder nur in Teilzeit arbeiten möchtest
  • zwischen 2 und 3 Jahre Abstand zwischen den Kindern möchtest
  • Du (höheres) Elterngeld wie vor Deinem 1. Kind haben möchtest



Wie der Elterngeld Trick geht, zeige ich Dir an diesem chronologischen Beispiel:

  • Arbeit in Vollzeit
  • Geburt 1. Kind: 1. Juni 2014
  • Elterngeld 1. Kind: 1. August 2014 – 31. Mai 2015 (ohne Mutterschutz)
  • anschließend Elternzeit ohne Elterngeldbezug oder Arbeit in Teilzeit
  • Geburt 2. Kind: 1. November 2016

 

Infografik Elterngeld-Trick für mehr Elterngeld beim 2. Kind trotz Teilzeit - zweitöchter

 

Grundsätzlich wird das Elterngeld nach den letzten 12 Monaten VOR der Geburt berechnet. Im Beispiel wäre dies für das 2. Kind der Zeitraum, in dem die Mutter gar nicht oder nur in Teilzeit gearbeitet hat. Dies wäre natürlich ein Nachteil für die Höhe des Elterngelds, aber Vollzeit zu arbeiten, ist auch nicht für jede Mutter möglich.

 

Und so veränderst Du die Berechnungsgrundlage in Deinem Sinne:

  • Mach Dich selbstständig.
  • Dazu geh‘ zum Gewerbeamt und melde (für ca. 25-40 € je nach Ort) ein Gewerbe als Kleinunternehmerin an, z.B. im Online-Marketing.
  • Erbringe mind. eine Leistung für ein Unternehmen und schreibe eine Rechnung oder verdiene Geld über Affiliate Links, z.B. mit Amazon und habe so Einkünfte aus Selbstständigkeit. Du kannst auch Selbsthergestelltes verkaufen.

 

Wichtige Hinweise:

  • Achte bitte darauf, dass Du mit Deinem neuen Gewerbe nicht unter die Scheinselbstständigkeit fällst.
  • ALLE Einkünfte müssen über die Steuererklärung am Ende des Jahres angegeben und versteuert werden.
  • ALLE Einkünfte, die Du WÄHREND des Elterngeldbezugs hast, werden auf das Elterngeld angerechnet. Durch die gleichzeitige Erhöhung Deiner geschäftlichen Ausgaben kannst Du das aber relativieren.
  • Prüfe in Deinem Arbeitsvertrag, ob Du Deinen derzeitigen Arbeitgeber über die Nebentätigkeit informieren musst.

 

Wichtig ist, dass der Zahlungseingang dieser Rechnung im Zeitraum von 12 Monaten vor Deiner 2. Geburt liegt. Im Beispiel oben wird die Rechnung im Dezember 2015 geschrieben.

Übrigens: Wenn Du Elterngeld Plus beziehst, werden dennoch nur maximal 14 Monate Elterngeldbezug angerechnet. Der Zeitraum um das weitere Kind zu bekommen, verlängert sich nicht um bis zu 24 Monate. Das wäre aber auch zu schön 😉



 

Wann Du den Elterngeld-Trick nicht anwenden brauchst

Den Elterngeld-Trick brauchst Du übrigens nicht anwenden, wenn zwischen zwei Geburten 2 Jahre und weniger liegen und Du mindestens 1 Jahr Elterngeld bezogen hast. Dann liegt nämlich im Berechnungszeitraum bei der Beantragung des Elterngelds für das folgende Kind Elterngeldbezug und es wird automatisch der Zeitraum vor der Geburt des ersten Kindes bzw. das Kalenderjahr verwendet. Der Elterngeld-Trick ist also vor allem für Eltern interessant, deren Kinder einen Abstand ZWISCHEN 2 und 3 Jahren haben.

Anmerkung: Diese Vorgehensweise ist leider unterschiedlich bei den Elterngeldstellen. Hier lohnt es sich, mal bei der eigenen Elterngeldstelle nachzufragen.

 

Wann Du den Elterngeld-Trick nicht anwenden kannst

Vor allem, wenn der Abstand zwischen den Geburten zu lang ist, kann der Elterngeld-Trick nicht mehr angewendet werden. Pauschal kann man sagen, dass bei einem Abstand von 3 Jahren keine Möglichkeit für den Trick besteht.

Außerdem ist entscheidend, wie lange Du für das vorangegangene Kind Elterngeld bezogen hast. Je kürzer der Elterngeldbezug, desto kürzer muss der Abstand zwischen den Geburten sein. Meine Berechnung ist für einen Bezug von etwa 12 bis 14 Monaten.

 

Fazit

Wenn eine Mutter selbstständig ist, wird das Elterngeld NICHT anhand der letzten 12 Monate VOR der Geburt berechnet. Stattdessen muss ein Steuerbescheid für das vorangegangene Kalenderjahr vorgelegt werden. Im Beispiel oben ist dies das Kalenderjahr 2015, da für 2016 noch kein Steuerbescheid vorliegt. In 2015 wurde jedoch Elterngeld für Kind 1 bezogen. 2015 kann nicht als Berechnungsgrundlage dienen, da dies für die Mutter nachteilig wäre. Also muss 2014 herangezogen werden. Auch in diesem Jahr wurde Elterngeld für Kind 1 bezogen und so muss das Jahr 2013 zur Berechnung des Elterngeldes dienen.

Bei Selbstständigen oder Freiberuflern werden also demnach NICHT die 12 Monate VOR Geburt des Kindes zur Elterngeldberechnung herangezogen, sondern immer das letzte abgeschlossene Kalenderjahr, in dem kein Elterngeld bezogen wurde.

Dieser Trick hilft berufstätigen Müttern, die 2 oder mehr Kinder möchten und zwischen den Kindern gar nicht oder nur Teilzeit arbeiten möchten und so wieder das Elterngeld wie beim 1. Kind zu erhalten!

Wie Du mehr aus Deinem Urlaubsanspruch während der Elternzeit herausholen kannst.

Außerdem haben wir die Partnerschaftsmonate im Anschluss an die Elterngeld-Zeit genommen. Falls Du wissen möchtest, warum Du die Partnerschaftsmonate auch nehmen solltest, dann lies hier.

 

Mehr über Deine Rechte als Mama liest Du in Sandras Buch, das ich Dir wärmstens empfehlen kann.
Don’t worry, be Mami: Juristisches Know-how rund um Schwangerschaft, Geburt und Elternsein*

 

 

Trick für mehr Elterngeld beim 2. Kind trotz Teilzeit

Haftungsausschluss

Die Verfasserin übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die Verfasserin, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Auch steht die Verfasserin in keiner Verbindung zu irgendeiner staatlichen Behörde zu diesem Thema.

Dieser Artikel ist in keiner Weise eine Rechtsberatung in Elterngeld-Fragen. Ich berichte lediglich von eigenen Erfahrungen. Selbstverständlich kannst Du Dich gern von Deiner Elterngeldstelle zu diesem Thema beraten lassen, denn jeder Einzelfall ist anders!

Viel Erfolg!

 

Dieser Artikel erschien bereits im August 2017 und wurde nun mit Hilfe der Fragen in den Kommentaren umfassend überarbeitet.

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Comments

    • Sarah
    • 15. Oktober 2018
    Antworten

    Hm mein erster Comment wurde nicht veröffentlicht, dasher hier nochmsl;)

    Liebe Diana,

    auch von mir erst mal vielen Dank, dass du deine Infos mit uns allen teilst!

    Unser 1. Kind kam Ende 02/2017 zur Welt und ich habe 12 Monate Elterngeld bezogen. Unser 2. Kind kommt Anfang 02/2019. Ich habe Zwischenzeit nicht in wieder angefangen zu arbeiten. Der Trick sollte bei mir also funktionieren. Muss ich denn zwingend ein Gewerbe anmelden oder geht auch eine freiberufliche Tätigkeit? Ich muss aber noch dieses Jahr Rechnung gestellt haben und muss ich auch Geld erhalten haben?

    Vielen dank für deine Rückmeldung!

    Liebe Grüße
    Sarah

    • Sarah
    • 15. Oktober 2018
    Antworten

    Eine Frage fällt mir da noch ein. Müsste ich auch noch im Januar 2019 Ei e Rechnung stellen und Einnahmen haben?

    Vielen Dank nochmal und beste Grüße
    Sarah

    • Nicole
    • 14. Oktober 2018
    Antworten

    Hallo Diana,

    bei mir ist meine 1. Tochter im Juli 2016 geboren. Elternzeit waren 12 Monate. Sprich 2018 war ohne Elterngeld Bezug.
    Haben wir mit einem Trick noch eine Möglichkeit wenn das nächste Kind (bin aktuell noch nicht schwanger) ab Juli 2019 geboren werde würde?

    Vielen Dank mal und liebe Grüße Nicole

    1. Antworten

      Liebe Nicole,
      leider ist der Abstand zu groß. Du hättest nach dem Elterngeldbezug in 2017 ein Gewerbe anmelden und einen Zahlungseingang haben UND Kind 2 noch in 2018 auf die Welt kommen müssen.
      Tut mir Leid. Euch dennoch alles Gute für euer 2. Wunder.
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Nina
    • 12. Oktober 2018
    Antworten

    Hallo Diana,

    vielen Dank dass du diese Möglichkeit sein Elterngeld beim 2. Kind zu verbessern mit uns teilst! Es würde bei uns auch sehr gut passen, da ich in diesem Jahr 10 Monate Elterngeld bezogen habe und im nächsten Jahr Kind 2 erwarte. Wie war das bei dir mit der Krankenkasse? Ich möchte mir, bevor ich das Nebengewerbe anmelde, von der Krankenkasse bestätigen lassen dass ich weiterhin familienversichert bin in Elternzeit – trotz Nebengewerbes. Die stellen sich im Moment aber ziemlich an. Wie hast du das geregelt?

    1. Antworten

      Hallo Nina,

      Mit der Krankenkasse hatte ich nie Probleme, da du in Elternzeit automatisch versichert bist. Du darfst nur nicht mehr verdienen als dein Angestelltenverhältnis oder elterngeld.

      Da musst du nichts machen. Einfach Gewerbe anmelden, Rechnung schreiben und alles ordentlich bei der Steuererklärung und beim elterngeld angeben. Der Trick ist legal und das ist ja das schöne 🙂

      Liebe Grüße,
      Diana

    • Maria
    • 12. Oktober 2018
    Antworten

    Hallo Diana, nun muss ich mich aber auch mal einreihen und vorab großes Lob und Dank für dein Engagement allen Fragen gerecht zu werden aussprechen.

    Mein Baby ist 11/17 zur Welt gekommen und ich gehe 12/18 in
    Elternteilzeit wieder zurück. Wie kann ich den Trick anwenden? Wir planen bestenfalls ab Ende 19 wieder Nachwuchs zu bekommen.

    Ist die Teilzeit in Elternzeit ein Problem? Müsste ich diese kündigen? Muss ich noch kurzfristig aktiv werden?
    glg

    1. Antworten

      Hallo Maria,

      Die Teilzeit in Elternzeit ist kein Problem. Ich würde die dazu raten, im Dezember 2018 ein Gewerbe anzumelden und noch einen Zahlungseingang in 2018 haben, aber erst im Dezember wegen elterngeld. Das wird sonst unnötig kompliziert.
      Außerdem sollte Kind 2 noch in 2019 kommen, damit der Trick sicher funktionieren kann. Bei Geburten Ende des Jahres hat man leider nicht mehr als die 2 Jahre Abstand Zeit für den trick. Das liegt an den Jahreswechseln und, dass dann 3 Kalenderjahre betroffen sind.
      Ich hoffe, ich konnte helfen.
      Alles Gute,
      Diana

    • Benjamin
    • 4. Oktober 2018
    Antworten

    Liebe Diana,

    herzliches Dankeschön für deine wunderbare Homepage, in die du so viel Leidenschaft und Zeit steckst. Einfach großartig!

    Ich wollte mich kurz bei dir rückversichern, ob mein folgendes Vorgehen finanzielle Früchte tragen könnte (ich bin Angestellte in Elternzeit, ohne Verdienst in dieser Zeit):

    Geburt 1. Kind 04/2017
    Elterngeld(Plus)bezug bis Anfang 12/2018
    Gewerbeanmeldung Mitte 12/2018
    Zahlungseingang aus Selbstständigkeit Ende 12/2018

    Geburt 2. Kind 03/2019

    Muss vor der Geburt im März 2019 nochmal ein Zahlungseingang in 2019 entstehen (also z.B. im Januar 2019) oder reicht ein einmaliger Eingang Ende Dezember 2018?
    Muss es unbedingt eine Gewerbeanmeldung sein oder kann ich auch als Freiberufler mich beim Finanzamt melden (bin somit ja auch selbstständig)?

    Du würdest mir mit deinem Wissen sehr weiterhelfen, ich danke dir schon mal!

    Liebe Grüße

    • Lilla
    • 2. Oktober 2018
    Antworten

    Moin Diana!
    Ich habe eher zufällig von deinem Trick erfahren, als ich mich bei der Elterngeldstelle in Berlin telefonisch beraten hab lassen. Ich hatte schon vor der Geburt meines ersten Kindes in 05/17 ein Kleingewerbe. Und wollte das wissen wie es sich bei einem zweiten verhält. Die Dame sagte, dass wenn ich in 2019 ein Kind bekäme, ich 2017 und 2018 ausklammern könnte, da ich in beiden Jahren Elterngeldbezugszeiträume haben werde.
    So, wie es der Zufall will bin ich wieder schwanger und habe Termin im 04/19. Ich habe derzeit meinen Onlineshop wieder am Laufen, aber noch nichts verkauft. Habe allerdings, da ich noch Elterngeld Plus beziehe, die Tätigkeit bei den Elterngeldstelle angemeldet, denen aber auch gesagt, dass ich vermutlich nicht viel verdienen werde aufgrund von Abschreibungen.
    Ist es nun zwingend erforderlich, dass ich dieses Jahr einen Zahlungseingang habe? Soweit ich weiss nicht. Mein Gewerbe liegt seit Jahren vor, deswegen werde ich doch nach wie vor wie jemand behandelt der sog. mischeinkünfte hat und somit gilt auch bei Kind zwei, dass das letzte Kalenderjahr maßgeblich ist.
    Oder weisst du etwas anderes?
    Viele Grüße, Lilla

    1. Antworten

      Liebe Lilla,
      unabhängig vom Elterngeld würde ich auf jeden Fall noch in diesem Jahr einen Zahlungseingang empfehlen. Es werden ja nur max. 14 Monate EGbezug angerechnet und die sind ja vorbei. Das Risiko der Nachzahlung ist gering. Eine Rechnung bis zwischen 50 und 100 Euro reicht.
      Der Trick wird bei Dir super funktionieren!
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Lisa
    • 1. Oktober 2018
    Antworten

    Liebe Diana,
    vielen Dank für diesen tollen Artikel!
    Leider tun sich bei mir trotzdem noch einige Fragezeichen auf. Kannst du mir bitte sagen, ob der Trick bei mir auch noch funktionieren kann?
    Ich habe bereits 1 Kind und Kind 2 ist unterwegs. Zwischen den Geburten habe ich nicht gearbeitet.
    Geburt 1. Kind: 12/16
    Ich habe Elterngeld Plus bezogen (6 Monate Elterngeld Basis und 12 Monate Elterngeld Plus), also werden 14 Monate Bezugszeitraum angerechnet, richtig? Das wäre dann bis 01/18
    Geburt 2. Kind: 02/19
    Wenn ich alles richtig verstanden habe, würde das doch bedeuten, ohne den Trick würden die 12 Monate vor der Geburt, also 02/18 bis 01/19 als Berechnungsgrundlage für das Elterngeld herangezogen, d.h. keine Einnahmen und kein Bezug von Elterngeld.
    Wenn ich mich jetzt noch selbstständig machen würde und in diesem Jahr noch eine Rechnung schreibe, dann könnte es doch funktionieren, richtig?
    Ich danke dir vielmals für eine kurze Nachricht!
    Liebe Grüße
    Lisa

      • Lisa
      • 1. Oktober 2018
      Antworten

      Ich muss meinen vorigen Kommentar korrigieren…
      Bezugszeitraum für Kind 1 sind nur 12 Monate statt 14, d.h. 12/16 bis 11/17.
      Und da ich für Kind 2 Mutterschaftsgeld beziehe, ändert sich der Zeitraum für die Berechnung des Elterngelds auf 01/18 bis 12/18
      Habe ich noch Chancen?
      LG Lisa

      1. Antworten

        Liebe Lisa,
        pinzipiell würde der Altersabstand funktionieren. Allerdings sind 3 Jahreswechsel dabei. Du hättest bereits Ende 2017 (also Dezember, damit es nicht ins Elterngeld geht) einen Zahlungseingang haben müssen, oder eben Elterngeld bis in 2018 rein. Aber das war leider nicht der Fall.
        Sorry, in Deinem Fall, sehe ich keine Chance.
        Liebe Grüße,
        Diana

    • Marie
    • 26. September 2018
    Antworten

    Huhu, klingt auf den ersten Blick echt zu schön um wahr zu sein. Aber so richtig glauben konnte ich es nicht. Habe mit unserer Elterngeldstelle gesprochen und mich dumm gestellt. Die Dame meinte dann allerdings, dass die Bemessungsgrundlage nur dann geändert würde, wenn die Umsätze im Steuerbescheid erscheinen und bpsw. oberhalb des Übungsleiterfreibetrages ( um die 2000€) lägen. Gibt es zu diesen Freibeträgen auch Spielraum bei den jeweiligen Elterngeldstellen? Soviel Umsatz zu machen scheint mit nämlich gar nicht mehr so einfach, wenn es nur um das EG geht.

    Ganz liebe Grüße und danke für die Antwort.
    Marie

      • Diana
      • 28. September 2018
      Antworten

      Liebe Marie,
      zu den Aussagen der Elterngeldstelle kann ich nur sagen, dass bei mir eine nicht mal dreistellige Summe zur Veränderung der Bemessungsgrundlage geführt hat.
      Zu einem Mindesteinkommen fehlt mir auch die gesetzliche Grundlage. Hat sie da etwas angegeben?
      Viele Grüße,
      Diana

    • Olga
    • 26. September 2018
    Antworten

    Hallo Diana,

    mien 1.Kind kam am 29.09.2016, mein 2.Kind wird im Juni 2019 geboren.
    Ich habe bereits ein Online Gewerbe angemeldet aber da ich gerade startete noch keinen Zahlungseingang.

    Was muss ich tun das es bei uns noch klappt? Wenn überhaupt..

    Ganz viele Grüße und lieben Dank
    Olga

      • Olga
      • 26. September 2018
      Antworten

      Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich dann 1 Jahr Elterngeld bezogen habe.

      Olga

      • Diana
      • 28. September 2018
      Antworten

      Liebe Olga,
      leider kommt Dein Zahlungseingang zu spät. Dieser hätte schon Ende 2017 sein müssen. Auch die Konstellation aus den Geburtsmonaten und dem Abstand macht den Trick leider unmöglich. Hier sind zu viele Jahreswechsel drin. Wenn das erste Kind am Anfang eines Jahres geboren wird, kann das zweite auch nach fast 2 Jahren und meinetwegen 10 Monaten geboren werden.
      Tut mir Leid.
      Viele Grüße,
      Diana

    • Susi
    • 24. September 2018
    Antworten

    Hallo,
    vielen Dank für deine Mühe für diese Informationen. Ich hätte auch mal eine Frage.
    Unser erstes Kind kam am 25.09.2017. Elterngeld habe ich bis 24.09.2018 auszahlen lassen.
    Ich habe im Juni 2018 ein Kleingewerbe angemeldet (ich nähe nebenbei)
    Unser nächstes Kind kommt Ende Mai 2019.
    Funktioniert der Trick bei mir? Wann muss der Zahlungseingang sein? Im Juni schon oder jetzt erst nach dem Elterngeldbezug?
    Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung.
    Liebe Grüße
    Susi

      • Diana
      • 24. September 2018
      Antworten

      Hallo Susi,
      toll, dass Du Dich jetzt schon darum kümmerst! Der Zeitraum ist perfekt. Wenn der Zahlungseingang noch in 2018 ist, sollte der Trick klappen.
      Viel Erfolg und eine tolle Schwangerschaft!
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Dennis
    • 21. September 2018
    Antworten

    Hallo Diana.

    Würde bei uns noch der Trick funktionieren.

    Meine Frau hat 2 Jahre Elterngeld plus.
    Geburt 1.Kind am 28.4.2017.
    Geburt 2.Kind am 16.5.2019.
    Meine Frau arbeitet seit September 2017 Teilzeit. Letzer Elterngeld Bezug Februar 2019.
    Unsere Elterngeld stelle rechnet nur 14 Monate nach der Geburt mit dem alten Elterngeld.

    Vielen Dank im voraus.
    Dennis

      • Diana
      • 24. September 2018
      Antworten

      Hallo Dennis,

      bei euren Daten sollte der Trick noch klappen, wenn Deine Frau noch in 2018! eine Gewerbe anmeldet und einen Zahlungseingang hat. Das sollte schon reichen, da auch dieser 12 Monate vor der Geburt von Kind 2 ist. 🙂

      Viel Erfolg und alles Gute für euch 4!
      Diana

    • Luisa
    • 20. September 2018
    Antworten

    Liebe Diana,

    ich finde es so mega, dass du dir die Zeit genommen hast, dieses komplizierte aber wichtige Thema zu erörtern und allen zugänglich zu machen.
    Vielen Dank! Wir brauchen mehr Menschen mit so einem Geist wie deinen! 🙂

    Toll, dass du auch immer noch auf Fragen antwortest. Wie machst du das bloß? 😀

    Bei mir ist es ähnlich wie bei Minnie.
    1. Kind ist 10/16 geboren. Elterngeld bekam ich also von 12/16-10/17.

    Für 2018 liegt kein Elterngeld und bisher auch kein Einkommen vor. Ich bin in Elternzeit und habe zwar ein unbefristetes Anstellungsverhältnis – arbeite aber 3 Jahre nicht und verdiene auch nichts aus meinem Angestelltenverhältnis.

    Im Juni 2019 kommt Kind 2.

    Bisher habe ich verstanden, dass wenn ich 2018 noch ein Kleingewerbe gründe und auch eine Rechnung ausstelle (2019 ebenfalls nochmal) den Trick anwenden kann.

    Als Bemessungsgrundlage für das Elterngeld vom 2. Kind giltet dann das Einkommen von 10/15-10/16 (vor der Geburt des 1. Kindes). Obwohl 2018 als „leeres“ Jahr abgeschlossen sein wird.

    Das Jahr 2018, in dem ich zwar Angestellte in Elternzeit (ohne Einkommen) war, giltet nicht, weil ich gegen Ende noch Einkünfte aus einem Kleingewerbe erzielt habe, und somit Angstellt und Selbstständig gleichzeitig war.

    Richtig?

    Aber wieso giltet hier eine andere Regelung als für Rein-Selbstständige, deren Bemessungsgrundlage das abgeschlossene Jahr 2018 wäre? Hast du dazu noch einen Gesetzestext?

    Ich will nur sicher sein, dass wenn der Steuerbescheid für 2018 kommt (bspw. auch schon bei Beantragung des Elterngeldes vorliegt), dieser unrelevant ist, obwohl ja ein ganzes Kalenderjahr im Sinne der Selbstständigkeit vorliegen würde.

    Ich gehe dem Thema so auf den Grund, da ja niemand eine fette Nachzahlung haben möchte :-O

    Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken. Ich bin mir sicher, dass du den Kern meiner Frage verstehst und bin gespannt auf deine Antwort.
    Deine Hilfe ist ein (finanzieller) Segen für viele!!

    VG, Luisa

      • Diana
      • 24. September 2018
      Antworten

      Liebe Luisa,

      danke für das Kompliment! Ich gebe mir Mühe. Manchmal brauche ich allerdings ein bisschen alle Kommentare zu beantworten. 🙂 Das Leben und so…

      Leider klappt der Trick in Deinem Fall nicht mehr, außer Du bist schon nebenberuflich selbstständig und hattest einen Zahlungseingang schon in 2017. Ohne den klappt es leider nicht mit der Verlängerung der Bemessungsgrundlage. Tut mir echt Leid.

      Warum beendest Du nicht Deine Elternzeit in der aktuellen Schwangerschaft und arbeitest wieder voll? Weiß Dein AG schon von der neuen Schwangerschaft? Wenn nicht, wäre ich knallhart, üwrde zurückgehen und anschließend ins Beschäftigungsverbot gehen. Oder hast Du keine Betreuungsmöglichkeiten für Dein erstes Kind? Wenn auch nur übergangsweise bis alles geklärt ist. Ich weiß, das ist keine schöne Sache für Deinen AG und die Staatskasse, aber Du musst ja auch schauen, wo Du bleibst.

      Alles Gute und viele Grüße,
      Diana

    • Carola
    • 12. September 2018
    Antworten

    Hallo Diana,

    vielen Dank für deine Erläuterungen. Ich hätte auch eine Frage.
    Mein 1. Kind kam im Feb. 18
    ein zweites Kind ist für Anfang des Jahres 2020 geplant.
    Wann muss ich das Gewerbe spätestens anmelden und wann müssen die Zahlungseingänge sein? 2019 und 2020? Oder nur 2020? Oder schon 2018?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Lieben Dank
    Carola

      • Diana
      • 19. September 2018
      Antworten

      Hallo Carola,
      sehr gut, Du planst früh! 🙂
      Ideal wäre ein Gewerbe und ein Zahlungseingang noch in 2019. Das Kind kann dann im Herbst 2020 kommen. Da würde ich 12 Monate vor der Geburt nochmal einen Zahlungseingang einplanen.
      Ich hoffe, ich konnte helfen. Viel Erfolg und alles Gute!
      Diana

    • Michael
    • 10. September 2018
    Antworten

    Hallo,

    bei uns gibt es folgende Situation:
    Geburt 1. Kind: 13. Februar 2016
    Wir haben für meine Frau das EltergeldPlus beantragt. Das läuft jetzt noch bis zum 13.10.2018.
    Der Geburtstermin für unser zweites Kind ist der 11.10.2018.

    Wir sind jetzt, um ehrlich zu sein, aufgrund einiger Informationen aus dem Internet (die auch schon von Elterngeldberatungsstellen bestätigt wurden) überrascht:

    „Ausgangspunkt für das EG ist das persönliche steuerpflichtige Erwerbseinkommen der letzten zwölf Kalendermonate vor der Geburt des Kindes, für dessen Betreuung jetzt Elterngeld beantragt wird. Monate mit Bezug von Mutterschaftsgeld oder Elterngeld (nicht jedoch Zeiten einer verlängerten Elterngeldauszahlung, wie ElterngeldPlus) sowie Monate, in denen aufgrund einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung oder wegen Wehr- oder Zivildienstzeiten das Einkommen gesunken ist, werden bei der Bestimmung der zwölf Kalendermonate grundsätzlich nicht berücksichtigt. Statt dieser Monate werden zusätzlich weiter zurückliegende Monate zugrunde gelegt.“

    Bedeutet, dass bei uns für die Berechnung des Elterngeldes für das zweite Kind, einige Montage mit 0,- Euro einfließen würden, da nur die 14 Montage des EG Anspruchs ausgeklammert werden.

    Stimmt das? Man liest und hört so viel Verschiedenes. Und gemäß dem Fall es wäre so, würde uns dann dein Trick dabei helfen, die 0,- Monate „ungeltend“ zu machen und den 12 monatigen Berechnungszeitraum, wieder vor die Geburt des 1. Kindes zu legen?

    Viele Dank für deine Antwort.

    lg,
    Michael

      • Diana
      • 11. September 2018
      Antworten

      Hallo Michael,
      ja, es finden sich immer verschiedene Aussagen, weil auch Berater unterschiedlich entscheiden.
      Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten, wo es genau so funktioniert hat.
      Prinzipiell ist euer Geburtenabstand ideal für den Trick. Leider fehlt der Zahlungseingang in 2017. Der Trick ist für die gedacht, die noch vor der Familienplanung und dem 2. Kind stehen und so noch rechtzeitig Rechnungen schreiben können. Bei euch sehe ich keine Chance mehr, da die Berechnungsgrundlage aus 2017 nicht mehr beeinflusst werden kann.
      Tut mir Leid.
      Viele Grüße,
      Diana

    • Anne
    • 10. September 2018
    Antworten

    Hallo Diana,
    wir würden deinen Trick auch sehr gerne anwenden, unsere 1. Tochter wurde im März 2017 geboren, ich habe 3 Jahre Elternzeit und Elterngeld für 12 Monate beantragt. Momentan bin ich ohne Einkünfte, das Angestelltenverhältnis besteht allerdings weiter.
    Wir planen für Sommer/Herbst 2019 ein Geschwisterchen. So weit müssten ja erstmal alle Voraussetzungen für deinen Trick gegeben sein 🙂
    Nun macht mich aber der Absatz 3, Satz 2 im Paragraphen 2b BEEG etwas stutzig. Ich verstehe diesen Satz so, dass wenn in dem Bemessungszeitraum der selbstständigen Tätigkeit, also im letzten abgeschlossenen Steuerjahr (in unserem Fall 2018) ein Sachverhalt wie in Abs. 1, Satz 2 besteht (in meinem Falle ja der Elterngeldbezug von Kind 1) PLUS eine nichtselbstständige Tätigkeit vorliegt, der vorangegangene steuerliche Veranlagungszeitraum ebendieser nichtselbstständigen Tätigkeit der Berechnung des Elterngeldes zu Grunde gelegt wird (also dann doch ganz normal das Kalenderjahr vor der Geburt des 2. Kindes). Oder verstehe ich das falsch?
    Ich freue mich auf eine Antwort von dir und hoffe, dass ich den Gesetzestext falsch interpretiere 😉
    Liebe Grüße
    Anne

      • Diana
      • 11. September 2018
      Antworten

      Hallo Anne,
      bei eurer Planung des Abstands der Geburten sollte der Trick optimal funktionieren. Wichtig, das Kind muss noch 2019 geboren werden.
      Der Trick funktioniert am besten, wenn Du Dich frisch selbstständig machst und nur kleine Einnahmen hast. Dann sind sie sich unsicher und gehen lieber im Zeitraum zurück. Aber leider händelt auch dies jede EGstelle und jeder Bearbeiter mit etwas Spielraum. Eine Garantie gibt es nicht. Aber der Trick ist nicht so aufwändig und bei vielen ein Versuch wert, da es eventuell um bis zu 18.000€ (beim Höchstbetrag) geht. 🙂
      Probiert es einfach aus wie beschrieben und wichtig, beim EG beantragen immer dumm stellen und nicht so zeigen, dass Du es mit Absicht machst 😉 Das mögen manche nicht. Viel Erfolg!
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Sandy
    • 6. September 2018
    Antworten

    Hallo Diana,
    ist es nicht so bei Selbständigen, dass zunächst das entsprechende Kalenderjahr als Bemessungsgrundlage genommen wird und die Elterngeldstelle dann einen VORLÄUFIGEN Bescheid erstellt. Nach deinem geschilderten Fall bin ich der Meinung, dass der Antragsteller dann nach Erhalt der Steuererklärung 2016 diesen nachreichen und somit der ABSCHLIEßENDE Bescheid erstellt wird. Somit müsste man dann das zu viel bezahlte Elterngeld meiner Meinung nach zurückzahlen, oder nicht?

      • Diana
      • 11. September 2018
      Antworten

      Hallo Sandy,
      die Frage ist, ob Du nur selbstständig bist? In meinem Trick geht es um die Kombination aus Angestelltenverhältnis und nebenberuflicher Selbstständigkeit als Kleinunternehmer. Nur dann kann der Trick funktionieren.
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Ben
    • 6. September 2018
    Antworten

    Hallo,
    unser erster Sohn kam am 24.01.2015 zur Welt. Anschließend habe ich 12 Monate Elterzeit genonmmen und in diesem Zeitraum auch Elterngeld bekommen.
    Nun erwarten wir im Dezember unser zweites Kind und ich werde wieder Elternzeit nehmen. Ich bin in einem Beschäftigungsverhältnis und seit Juni 2018 auch Teilselbstständig.
    Welcher Berechnungzeitraum ist denn nun ausschlaggebend?

      • Johannes
      • 6. September 2018
      Antworten

      Hallo Ben,
      wenn man in den 12 Monaten vor der Geburt selbständig war, dann zählt als Bemessungszeitraum das Kalenderjahr vor Geburt, dh. bei Dir zählt das Jahr 2017. Da Du 2017 kein Elterngeld erhalten hast, bleibt es dabei. Dh. das Einkommen aus dem Jahr 2017 ist relevant.
      Der Abstand zwischen den Geburten ist hier mit mehr als 3 Jahren zu groß für den Trick. Wie Diana beschrieben hat, ist der Trick/Vorteil durch Selbstständigkeit nur bei einem Abstand von 2-3 Jahren relevant.

        • Diana
        • 11. September 2018
        Antworten

        Ja, Johannes hat Recht. Der Zeitraum ist hier zu groß. Sorry!

    • Johannes
    • 5. September 2018
    Antworten

    Hallo Diana,
    vielen Dank erstmal für die tollen Infos und im Voraus für deine Antwort 🙂

    Unser 1. Kind ist Ende 06/2018 geboren. Bisher haben wir BasisElterngeld (Frau 12x BEG, Mann 2x BEG) bis Ende 24.06.2019 beantragt. Zeitraum Mutterschutz war vom 18.05.2018 bis 24.08.2018.

    Uns würde auch interessieren bis zu welchem Monat die Geburt unseres 2. Kindes sein müsste, um dass gleiche Elterngeld wie beim 1. Kind zu erhalten.
    Bringt es einen Vorteil das BasisElterngeld in Elterngeld Plus nachträglich zu ändern?

    Vielen Dank für Dein Hilfe!
    Johannes

      • Diana
      • 11. September 2018
      Antworten

      Hallo Johannes,
      die Verlängerung des EGBezugs macht nur bis zum Zeitraum von 14 Monaten Sinn, der Rest wird nämlich nicht berücksichtigt.
      Ich würde eine Geburt von Kind 2 bis 31.12.2020 empfehlen. Dann seid ihr mit dem Trick auf der sicheren Seite. Dann braucht ihr einen Zahlungseingang in 2019 und einen innerhalb von 12 Monaten vor der Geburt von K2. Ich würde jedoch davon abraten schon während! des EGBezugs einen Zahlungseingang durch Selbstständigkeit zu haben, das macht alles unnötig kompliziert und führt zu viel Papierkrieg. Am besten auch das Gewerbe erst danach anmelden.
      Ich hoffe, ich konnte helfen.
      Liebe Grüße,
      Diana

    • minnie
    • 29. August 2018
    Antworten

    Liebe Diana,
    auch ich habe eine kurze Frage und hoffe auf Deinen Rate. Unsere Situation ist wie folgt 1. Kinde geboren 09/2016, Elterngeld bis 12/2017. Ein zweites Kind ist für 2019 geplant. Dann ist aber ja der komplette Zeitraum 2018 als Bezugszeitraum (mit meiner Teilzeittätigkeit) selbst wenn ich mich selbstständig machen würde? In 2018 habe ich ja (leider) kein Elterngeld mehr bekommen. Oder zählt der Zeitraum erst ab Beantragung des Gewerbes?
    Viele Dank im Voraus!
    Minnie

      • Diana
      • 2. September 2018
      Antworten

      Hallo Minnie,
      aufgrund des Geburtstags von Kind 1 wäre eine Geburt von Kind 2 bis 12/2018 ohne den Trick safe, da dann im Berechnungszeitraum schon Elterngeldbezug liegt.
      Mit Trick würde ich noch in 2018 einen Zahlungseingang durch Selbstständigkeit empfehlen und auch innerhalb von 12 Monate vor der Geburt (also z.B im März 2019, wenn das Kind im Juni 2019 kommt).
      Ich würde versuchen unter einem Abstand von 3 Jahren zu bleiben, denn im Sept 2019 liegt ja eventuell schon ein Steuerbescheid von 2018 vor. Je früher, desto besser 🙂
      Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Josephine
    • 24. August 2018
    Antworten

    Hallo Diana,

    wenn mein Sohn jetzt 3 Jahre alt geworden ist und wir uns nun für ein zweites Kind entscheiden würden, also der Altersabstand 3+Jahre beträgt, funktioniert der Trick dann nicht mehr?

    Ganz liebe Grüße
    Josephine

    1. Antworten

      Hallo Josephine,
      Es tut mir Leid. Für diesen Altersabstand funktioniert der Trick nicht mehr. 3 Jahre sind je nachdem, in welchen Monaten die Kinder geboren wurden, das Maximum.
      Liebe Grüße,
      Diana

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