Trick für mehr Elterngeld beim 2. Kind trotz Teilzeit

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In diesem Artikel zeige ich Dir einen bisher unveröffentlichten, aber völlig legalen Elterngeld-Trick, mit dem Du mehr aus Deinem Elterngeld zwischen zwei Geburten herausholst. Ziel ist es, die Berechnungsgrundlage für das zweite Elterngeld wie beim ersten Kind zu erreichen. So kannst Du nach Deiner ersten Elterngeld-Zeit gar nicht oder nur Teilzeit arbeiten und bekommst trotzdem Elterngeld wie beim ersten Kind!

Wie Du mehr aus Deinem Urlaubsanspruch während der Elternzeit herausholen kannst, verrate ich Dir hier.

Lies weiter, wenn Du:

  • angestellt bist
  • mind. 2 Kinder bekommen möchtest oder vor kurzem entbunden hast und noch ein Kind möchtest
  • Du zwischen den beiden Kindern gar nicht oder nur in Teilzeit arbeiten möchtest
  • zwischen 2 und 3 Jahre Abstand zwischen den Kindern möchtest
  • Du (höheres) Elterngeld wie vor Deinem 1. Kind haben möchtest

Wie der Elterngeld Trick geht, zeige ich Dir an diesem chronologischen Beispiel:

  • Arbeit in Vollzeit
  • Geburt 1. Kind: 1. Juni 2014
  • Elterngeld 1. Kind: 1. August 2014 – 31. Mai 2015 (ohne Mutterschutz)
  • anschließend Elternzeit ohne Elterngeldbezug oder Arbeit in Teilzeit
  • Geburt 2. Kind: 1. November 2016
Infografik Elterngeld-Trick für mehr Elterngeld beim 2. Kind trotz Teilzeit - zweitöchter

Grundsätzlich wird das Elterngeld nach den letzten 12 Monaten VOR der Geburt berechnet. Im Beispiel wäre dies für das 2. Kind der Zeitraum, in dem die Mutter gar nicht oder nur in Teilzeit gearbeitet hat. Dies wäre natürlich ein Nachteil für die Höhe des Elterngelds, aber Vollzeit zu arbeiten, ist auch nicht für jede Mutter möglich.

Und so veränderst Du die Berechnungsgrundlage in Deinem Sinne:

  • Mach Dich selbstständig.
  • Dazu geh‘ zum Gewerbeamt und melde (für ca. 25-40 € je nach Ort) ein Gewerbe als Kleinunternehmerin an, z.B. im Online-Marketing.
  • Einnahmen aus Freiberuflichkeit funktionieren auch.
  • Erbringe mind. eine Leistung für ein Unternehmen und schreibe eine Rechnung oder verdiene Geld über Affiliate Links, z.B. mit Amazon und habe so Einkünfte aus Selbstständigkeit. Du kannst auch Selbsthergestelltes verkaufen.

Wichtige Hinweise:

  • ALLE Einkünfte müssen über die Steuererklärung am Ende des Jahres angegeben und versteuert werden.
  • ALLE Einkünfte, die Du WÄHREND des Elterngeldbezugs hast, werden auf das Elterngeld angerechnet. Durch die gleichzeitige Erhöhung Deiner geschäftlichen Ausgaben kannst Du das aber relativieren.
  • Prüfe in Deinem Arbeitsvertrag, ob Du Deinen derzeitigen Arbeitgeber über die Nebentätigkeit informieren musst.

Wichtig ist, dass der Zahlungseingang dieser Rechnung im Zeitraum von 12 Monaten vor Deiner 2. Geburt liegt. Im Beispiel oben wird die Rechnung im Dezember 2015 geschrieben.

Übrigens: Wenn Du Elterngeld Plus beziehst, werden dennoch nur maximal 14 Monate Elterngeldbezug angerechnet. Der Zeitraum um das weitere Kind zu bekommen, verlängert sich nicht um bis zu 24 Monate. Das wäre aber auch zu schön 😉

Wann Du den Elterngeld-Trick nicht anwenden brauchst

Den Elterngeld-Trick brauchst Du übrigens nicht anwenden, wenn zwischen zwei Geburten 2 Jahre und weniger liegen und Du mindestens 1 Jahr Elterngeld bezogen hast. Dann liegt nämlich im Berechnungszeitraum bei der Beantragung des Elterngelds für das folgende Kind Elterngeldbezug und es wird automatisch der Zeitraum vor der Geburt des ersten Kindes bzw. das Kalenderjahr verwendet. Der Elterngeld-Trick ist also vor allem für Eltern interessant, deren Kinder einen Abstand ZWISCHEN 2 und 3 Jahren haben.

Anmerkung: Diese Vorgehensweise ist leider unterschiedlich bei den Elterngeldstellen (bzw. L-Bank). Hier lohnt es sich, mal bei der eigenen Anlaufstelle nachzufragen.

Wann Du den Elterngeld-Trick nicht anwenden kannst

Vor allem, wenn der Abstand zwischen den Geburten zu lang ist, kann der Elterngeld-Trick nicht mehr angewendet werden. Pauschal kann man sagen, dass bei einem Abstand von 3 Jahren keine Möglichkeit für den Trick besteht.

Außerdem ist entscheidend, wie lange Du für das vorangegangene Kind Elterngeld bezogen hast. Je kürzer der Elterngeldbezug, desto kürzer muss der Abstand zwischen den Geburten sein. Meine Berechnung ist für einen Bezug von etwa 12 bis 14 Monaten.

Fazit

Wenn eine Mutter selbstständig ist, wird das Elterngeld NICHT anhand der letzten 12 Monate VOR der Geburt berechnet. Stattdessen muss ein Steuerbescheid für das vorangegangene Kalenderjahr vorgelegt werden. Im Beispiel oben ist dies das Kalenderjahr 2015, da für 2016 noch kein Steuerbescheid vorliegt. In 2015 wurde jedoch Elterngeld für Kind 1 bezogen. 2015 kann nicht als Berechnungsgrundlage dienen, da dies für die Mutter nachteilig wäre. Also muss 2014 herangezogen werden. Auch in diesem Jahr wurde Elterngeld für Kind 1 bezogen und so muss das Jahr 2013 zur Berechnung des Elterngeldes dienen.

Bei Selbstständigen oder Freiberuflern werden also demnach NICHT die 12 Monate VOR Geburt des Kindes zur Elterngeldberechnung herangezogen, sondern immer das letzte abgeschlossene Kalenderjahr, in dem kein Elterngeld bezogen wurde.

Dieser Trick hilft berufstätigen Müttern, die 2 oder mehr Kinder möchten und zwischen den Kindern gar nicht oder nur Teilzeit arbeiten möchten und so wieder das Elterngeld wie beim 1. Kind zu erhalten!

Haftungsausschluss

Die Verfasserin übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die Verfasserin, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Auch steht die Verfasserin in keiner Verbindung zu irgendeiner staatlichen Behörde zu diesem Thema.

Dieser Artikel ist in keiner Weise eine Rechtsberatung in Elterngeld-Fragen. Ich berichte lediglich von eigenen Erfahrungen. Selbstverständlich kannst Du Dich gern von Deiner Elterngeldstelle zu diesem Thema beraten lassen, denn jeder Einzelfall ist anders!

Viel Erfolg!

Dieser Artikel erschien bereits im August 2017 und wurde nun mit Hilfe der Fragen in den Kommentaren umfassend überarbeitet.

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Wie Du mehr aus Deinem Urlaubsanspruch während der Elternzeit herausholen kannst.

Außerdem haben wir die Partnerschaftsmonate im Anschluss an die Elterngeld-Zeit genommen. Falls Du wissen möchtest, warum Du die Partnerschaftsmonate auch nehmen solltest, dann lies hier.

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Höhe des Elterngeldes: Infos der L-Bank

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Elterngeld-Trick: Mehr Elterngeld beim 2. Kind. So gehts!

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Comments

    • Pirat
    • 20. August 2019
    Antworten

    Hallo Diana,

    vielen Dank für die Antworten.

    Kind A = Geboren am 02.06.2018 ( Elterngeld bezogen von 02.06.2018 bis zum 01.06.2019) Hier Bemessungsgrundlage für die Berechnung des Elterngeldes 02.06.2017 (12 Monate)
    Kind B= Schwager im Monat Juli 2018 und voraussichtlich Geburt März oder April

    Meine Frau ist vor der ersten Geburt Vollzeit mit der Steuerklasse 3 berechnet worden

    Jetzt meine Frage, welche Bemessungsgrundlage wird für das zweite Kind genommen?

    Viele Grüße

    • Ina
    • 19. August 2019
    Antworten

    Liebe Franzi!
    Vielen herzlichen Dank für deinen Tipp!

    Würde das bei uns auch noch klappen?
    1 Kind: Dezember 2017
    Freiberuflich als Nachhilfelehrerin ab April 2019
    2 Kind: voraussichtlich Mai 2020
    Im Mai 2020 habe ich ja noch keinen Steuerbescheid von 2019 oder? Und 2018 habe ich ja komplett Elterngeld bekommen. Also wäre wieder die Zeit vor 2017 ausschlaggebend, oder?

    Herzliche Grüße
    Ina

      • Ina
      • 19. August 2019
      Antworten

      Tippfehler! Ich meine natürlich:

      Liebe Diana!
      Vielen herzlichen Dank für deinen Tipp!

      Würde das bei uns auch noch klappen?
      1 Kind: Dezember 2017
      Freiberuflich als Nachhilfelehrerin ab April 2019
      2 Kind: voraussichtlich Mai 2020
      Im Mai 2020 habe ich ja noch keinen Steuerbescheid von 2019 oder? Und 2018 habe ich ja komplett Elterngeld bekommen. Also wäre wieder die Zeit vor 2017 ausschlaggebend, oder?

      Herzliche Grüße
      Ina

    • Antje
    • 10. August 2019
    Antworten

    Hallo Dianan,

    vielen lieben Dank für die tollen Tipps.

    Kannst du mir weiterhelfen?

    1. Kind geboren am 2.7.18
    Elternzeit bis 2.7.21
    Elterngeld bis 2.7.19
    Teilzeit ab 2.7.19 25 h/ Woche, davor bin ich 40 h gegangen und das wäre ich auch nach der Elternzeit wieder
    wie ist die Berechnung bei mir mit dem Elterngeld? Was kann ich machen, damit ich wieder so viel wie beim ersten Kind bekomme?

    LG Antje

    1. Antworten

      Liebe Antje,
      Du solltest bis Ende 2019 einen Zahlungseingang aus Selbstständigkeit haben und Kind 2 sollte bis Ende 2020 auf die Welt kommen.
      Genaueres kann ich Dir auch gern in meiner Elterngeldberatung via Telefon erklären. (siehe oben) Natürlich gebe ich darüber hinaus auch weitere Tipps für Elterngeld und Elternzeit.
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Minchen
    • 7. August 2019
    Antworten

    Da ich nicht sicher bin, ob du meinen Antwortpost vom 5.8. siehst, hier noch mal:

    Hallo Diana,

    danke für deine Einschätzung. Der Zahlungseingang muss noch aus 2018 sein, oder meinst du 2019?

    @Helmut: Erfahrungen habe ich diesbzgl. noch keine. Wie meinst du das mit dem Einfluss des Jahreswechsels?
    Bedeutet das, dass man die Veschiebung des Bemessungszeitraumes beantragen muss, wenn man in 2019 Mutterschaftsgeld (auch nur das von der Krankenkasse?) erhält? Würde denn nicht automatisch 2018 herangezogen, da für 2019 noch kein Steuerbescheid vorliegt, oder wird der dann später nachgefordert?

    1. Antworten

      Hallo Minchen,
      ich meine den Zeitraum nach Elterngeldbezug in 2018. Das wäre ideal für den Trick.
      Vielleicht bekommst Du das ja noch rückwirkend hin der Gewerbeanmeldung und Steuererklärung für 2018.
      Liebe Grüße,
      Diana

      • Helmut O
      • 11. August 2019
      Antworten

      Hallo Diana,

      Zum ThemaJahreswechsel meinte ich deswegen, da für den Verschiebetatbestand in 2019 lediglich die paar Wochen Mutterschutzes vorliegen. Dürfte jedoch klappen.
      Ich würde sicherheitshalber diese Mutterschutz in 2019 angeben, damit solltest du dich nicht auf die „Ausrede“, den Steuebescheid noch nicht erhalten zu haben, stützen müssen.
      Denn ich habe gelesen, dass bei Selbständigene und damit auch bei Mischeinkünften der Elterngeldbescheid unter Vorbehalt ausgestellt wird und man Verpflichtet ist im nachhinein die Verdienstnachweise im Bemessungszeitraum vorzulegen.

      Wichtig: Die Berücksichtigung der Verschiebetatbestände ist zu beantragen.

      Viele Grüße Helmut

    • Hanna
    • 5. August 2019
    Antworten

    Hallo Diana,
    vielen Dank für das Teilen deines Wissens!
    Ich habe eine Frage zu dem folgenden Text von dir: „Den Elterngeld-Trick brauchst Du übrigens nicht anwenden, wenn zwischen zwei Geburten 2 Jahre und weniger liegen und Du mindestens 1 Jahr Elterngeld bezogen hast. Dann liegt nämlich im Berechnungszeitraum bei der Beantragung des Elterngelds für das folgende Kind Elterngeldbezug und es wird automatisch der Zeitraum vor der Geburt des ersten Kindes bzw. das Kalenderjahr verwendet. Der Elterngeld-Trick ist also vor allem für Eltern interessant, deren Kinder einen Abstand ZWISCHEN 2 und 3 Jahren haben.“

    Ich habe in der Info-Broschüre vom Bundesministerium jedoch gelesen, dass bei der Berücksichtigung des Bemessenszeitraums nur die Monate mit Elterngeld(plus) Bezug bis zu den ersten 14 Lebensmonaten des älteren Kindes ausgeklammert werden. Wenn ich das 2. Kind theoretisch gerne nach ca. 2 Jahren bekommen möchte, z.B. im Monat 26, hätte ich dann also doch ca. 12 Monate Bemessenszeitraum, die nicht ausgeklammert werden, nämlich Monat 15-26, egal ob in diesem Zeitraum Elterngeld(plus) bezogen wurde, oder nicht.

    In dieser Zeit müsste dann auch die Selbstständigkeit liegen, damit es funktioniert und der Bemessenszeitraum auf vor die 1. Geburt fällt. Oder habe ich einen Denkfehler?

    Viele Grüße
    Hanna

    P.s.: habe das auf Seite 44-45 in der Broschüre gefunden: https://www.bmfsfj.de/blob/93614/ae836eac57176f0e284865bdacb456ec/elterngeld-elterngeldplus-und-elternzeit-data.pdf

    1. Antworten

      Hallo Hanna,
      ich habe auch schon von Fällen gehört, wo ein Bearbeiter bei einem größeren Abstand von 14 Monaten den Berechnungszeitraum auf vor das 1. Kind verlegt hat. Es ist leider nicht eindeutig und ja, der Trick hilft auch beim Abstand von 14 bis 26 Monaten weiter. Es würde auf jeden Fall nicht schaden ihn anzuwenden.
      Liebe Grüße,
      Diana

      • Gertraud Reiser
      • 9. August 2019
      Antworten

      Hallo Diana,
      Wir haben unser erstes Kind im März 2018 bekommen und werden voraussichtlich im April 2020 unser zweites Kind bekommen. Ich bin seit diesem Jahr auch selbstständig in Form eines Kleinunternehmers und werde noch ein paar Zahlungseingänge verbuchen. An sich bin angestellt jedoch wird das Unternehmen verkauft und ich muss einen Aufhebungsvertag und die Vertragsschliessung mit dem neuen Eigentümer unterzeichnen. Hat das irgendwelche Auswirkungen auf das Elterngeld für das zweite Kind? Kann ich überhaupt die Gehaltsnachweise für die Bemessungsgrundlage einreichen, auch wenn ganz genau genommen gar kein Arbeitsverhältnis mehr besteht?
      Vielen Dank für Deine Einschätzung und Rückmeldung.
      Mit freundlichen Grüßen , Gertraud

      1. Antworten

        Hi Gertraud,
        wir konnten Deine Fragen bei der Elterngeldberatung via Telefon klären.
        Alles Gute für Euch,
        Diana

    • Alena
    • 4. August 2019
    Antworten

    Hallo Diana,
    bei mir ist es ähnlich wie bei Nici.
    – Vollzeit gearbeitet
    – 1. Kind 02/2018
    – Elterngeld bis 01/2019
    – 2. Kind geplant für 2020.

    Meine Frage: Wenn ich noch in diesem Jahr ein Kleingewerbe anmelde plus einen Zahlungseingang verzeichnen könnte, ist es dann komplett egal, dass ich bereits Teilzeit in meinem alten Job wieder gearbeitet habe (seit April 2019) für die nächste Elterngeldberechnung? Das ist mir noch nicht ganz klar…

    Liebe Grüße,
    Alena

    1. Antworten

      Hallo Alena,
      ja, wenn Du so vorgehst, müsste der Trick klappen.
      Die Teilzeit ist nicht egal, sie spielt dir in die Karten: Durch die Vermischung von Einkommen aus selbstständiger und nicht-selbstständiger Arbeit ist Dein tatsächliches Netto für die Elterngeldstelle schwer zu berechnen. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass der Berechnungszeitraum nach vorn verlegt wird und in dem Fall eben auf das Kalenderjahr 2017.
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Nadine
    • 1. August 2019
    Antworten

    Hallo Diana,
    erst einmal, ich finde du hast eine super Seite mit vielen tollen Artikeln.
    Nun zu meiner Frage 🙂
    Unser erstes Kind ist im August 2017 geboren und ich habe bis Juli 2018 Elterngeld bezogen.
    Nun möchte ich dieses Jahr noch Schwanger werden, so dass wir nächstes Jahr 2020 ein Baby bekommen, funktioniert der Trick dann noch?
    Vielen lieben Dank.

    1. Antworten

      Liebe Nadine,
      in Deinem Fall kann ich Dir leider keine Hoffnungen mehr machen. Der Zeitraum ist verstrichen. Du hättest schon 2018 (nach dem EGbezug) die Selbststädnigkeit anmelden und einen Zahlungseingang verzeichnen müssen. Außerdem hätte dann Kind 2 bis Ende 2019 auf die Welt kommen müssen. Der Abstand von 3 Jahren funktioniert nur, wenn Kind 1 im Januar eines Jahres geboren wird.
      Tut mir Leid.
      Alles Gute,
      Diana

    • Anni
    • 31. Juli 2019
    Antworten

    Hallo Diana,
    auch ich habe eine Frage und bin sehr unsicher.
    Wir haben Kind 1 im Juli 2018 bekommen. Und würden gerne 2021 kind 2 bekommen.
    Elterngeld bekomme ich bis Juli 2019.
    Wann muss ich mich selbständig machen und funktioniert es vom Zeitraum dann noch. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    LG anni

    1. Antworten

      Liebe Anni,
      am besten machst Du Dich jetzt selbstständig und hast bis Ende 2019 einen Zahlungseingang.
      Kind Nr. 2 darf dann bis Ende 2020 kommen. Für 2021 kann ich Dir leider nicht sagen, ob es klappt.
      Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
      Viele Grüße,
      Diana

    • Minchen
    • 31. Juli 2019
    Antworten

    Hallo Diana,

    bei uns ist es wie folgt:
    derzeit in Elternzeit
    Kind 1 im Juli 2017 geboren
    bis Juli 2018 Elterngeld bezogen
    Kleingewerbe (Steuernr. seit Jahren vorhanden)
    Kind Nr. 2 kommt voraussichtlich im Januar 2020

    Haut es nur hin, wenn Kind Nr. noch im Dezember 2019 kommt?

    Danke für deine Einschätzung

    1. Antworten

      Hallo Minchen,
      wenn Du noch einen Zahlungseingang in 2018 hast und das Kind im Dezember 2019 kommt, dann sollte es klappen.
      Aber auch wenn es im Januar kommt, würde ich es probieren. Du hast ja schon die Selbstständigkeit und gehst kein Risiko ein.
      Alles Gute, dass es funktioniert.
      Diana

        • Helumt O
        • 3. August 2019
        Antworten

        Hallo Minchen, hallo Diana,

        Meine Frau und ich erwarten auch im Januar 2020 ein zweites Kind. DAs erste ist im Juni 2017 auf die Welt gekommen. Meine Frau ist seit 2018 zusätzlich noch selbständig Tätig. Deshalb habe ich mich hier nochmals schlaugemacht.
        Nach meinen Infos ist der Bezug von Mutterschutzgeld eben so ein Verschiebetatbeständ, demnach sollte es funktionieren, wenn du in 2019 noch Bezug von Mutterschaftsgeld erhälts, was in der Regel bei einem vorraussichtlichen Geburtstermin im Januar 2020 der Fall sein sollte.

        Unter „Was sind Verschiebetatbestände?“:
        https://www.zbfs.bayern.de/familie/elterngeld/fragen2015/berechnung.php

        Demnach Verschiebt sich der Bemessungszeitraum wie folgt:
        – Aufgrund Selbständigkeit –> Bemessungszeitraum Kalenderjahr 2019
        – Aufgrund Mutterschaftsgeld Dez 2019 –> Bemessungszeitraum Kalenderjahr 2018
        – Aufgrund Elterngelbezug bis Juli 2018 –> Bemessungszeitraum Kalenderjahr 2017
        – Aufgrund Elterngelbezug ab September 2017 + Mutterschaftgeld –> Bemessungszeitraum Kalenderjahr 2016

        Jetzt meine Frage hat jemand bereits Erfahrung bezüglich dem Verschiebetatbestand durch Mutterschutz über den Jahreswechsel?

        Vielen Dank im vorraus für eure Rückmeldung.
        Helmut

        • Minchen
        • 5. August 2019
        Antworten

        Hallo Diana,

        danke für deine Einschätzung. Der Zahlungseingang muss noch aus 2018 sein, oder meinst du 2019?

        @Helmut: Erfahrungen habe ich diesbzgl. noch keine. Wie meinst du das mit dem Einfluss des Jahreswechsels?
        Bedeutet das, dass man die Veschiebung des Bemessungszeitraumes beantragen muss, wenn man in 2019 Mutterschaftsgeld (auch nur das von der Krankenkasse?) erhält? Würde denn nicht automatisch 2018 herangezogen, da für 2019 noch kein Steuerbescheid vorliegt, oder wird der dann später nachgefordert?

    • Dani
    • 24. Juli 2019
    Antworten

    Hallo Diana, vielen Dank für deinen tollen Artikel.
    Allerdings tut sich mir nun eine Frage auf. du schreibst, dass diese Regel bzw der Trick nicht anzuwenden ist, wenn das zweite Kind noch vor dem 2. Geburtstag des ersten Kindes geboren wird, da man dann ohnehin nochmal Elterngeld in derselben Höhe wie beim ersten bekommt.
    Ich habe nun meinen Elterngeld-Bescheid erhalten und da ist das leider nicht der Fall.
    Mein Großer ist am 18.06.17 geboren. Ich habe 14 Monate Elterngeld bezogen und ab 10/18 während der Elternzeit 24 Std./ Woche gearbeitet, bis zum Beginn der Mutterschutz im 03/19. Am 30.04.19 ist mein Kleiner auf die Welt gekommen.
    Nun ist mein Elterngeld niedriger als vorher, trotz Geschwisterbonus. Die letzten 12 Monate wurden herangezogen, die nicht maßgebenden (wegen Elterngeld, Mutterschaftsgeld ) übersprungen.
    Kannst du mir das erklären oder mir einen Tipp geben, was ich tun kann? Auf welche Rechtsgrundlage kann ich mich in einem möglichen Widerspruch berufen?
    Vielen Dank für deine Antwort und liebe Grüße
    Dani

    1. Antworten

      Liebe Dani,
      leider gibt es da keine eindeutige Regel. Manche Bearbeiter verfahren einfach so, manche nicht. Ich habe von beidem schon gehört.
      Du kannst natürlich versuchen, dass Du Widerspruch einlegen musst, weil Du vergessen hast Einnahmen anzugeben in 2018. Aber das wäre schon ne knappe Geschichte und ich weiß nicht, wie es sich mit Nachmeldungen verhält.
      Dann kannst Du Dich sicherlich (wie im Trick) auf den §2 BEEG Abs 2 und 3 berufen: https://www.gesetze-im-internet.de/beeg/__2b.html
      Ich drück Dir die Daumen.
      Viele Grüße,
      Diana

    • Mads
    • 23. Juli 2019
    Antworten

    Vielen Dank für deinen tollen „Trick“, ich hoffe wir werden hiervon auch profitieren können.
    Meine Frau hat bereits eine Idee, der Start war jedoch erst nach dem zweiten Kind geplant, nun hat sie einen Anreiz schon früher zu starten.

    Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob das noch alles passt.

    Kind 1 kam im April 2017, Kind 2 soll im Dezember 2019 kommen (eher Anfang Dezember)
    Müsste der Trick noch funktionieren, sofern jetzt noch ein Gewerbe angemeldet wird?

    1. Antworten

      Hallo Mads,
      für den Trick hätte das Gewerbe noch 2018 angemeldet werden müssen plus Zahlungseingang.
      Es tut mir Leid, aber so kann ich euch leider keine Hoffnungen machen.
      Alles Gute für euch 4,
      Diana

    • elena
    • 23. Juli 2019
    Antworten

    Hallo und Danke schonmal für diese interessanten Idee!
    Darf ich auch kurz um Rat fragen?

    Kind 1 im April 2016, Elterngeld bis Ende 2017 + Teilzeitlohn
    dann Kind 2 im Januar 2018, Elterngelt bis Anfang 2019, seitdem wieder Teilzeitlohn,
    nun kommt Kind 3 im November.
    Wenn ich noch schnell ein Gewerbe anmelde, würde sich der Berechnungszeitraum also auf das KJ 2015 verschieben?

    Schöne Grüße,
    Elena

    1. Antworten

      Liebe Elena,
      hast Du beim 2. Kind schon Elterngeld wie beim ersten Kind bekommen?
      Wenn nicht, kann der Berechnungszeitraum nicht vor das erste Kind verschoben werden. Nur auf die Zeit vor dem 2. Kind.
      Der Abstand zwischen Kind 2 und 3 ist bei dir ja weniger als 2 Jahre. Es kann also sein, dass Du den Trick gar nicht brauchst. Ich würde an deiner Stelle mal bei der Elterngeldstelle nachfragen, wie sie es handhaben und ob Deine Selbstständigkeit etwas daran ändern würde. Du hast ja im Berechnungszeitraum eh noch Elterngeld liegen.
      Falls sie schwammig antworten, würde ich den Trick anwenden und einen Zahlungseingang für Juni/Juli angeben.
      Liebe Grüße und alles Gute!
      Diana

    • Nina
    • 23. Juli 2019
    Antworten

    Liebe Diana,
    vielen Dank für die vielen Infos auf deiner Homepage!
    Wenn man z.B. im August 2018 entbinden hat und gerne 2020 das 2. Kind hätte, empfiehlst du, sich bereits im Dezember 2019 selbstständig zu machen.
    Welchen Hintergrund hat dies? Würde es nicht auch reichen sich Anfang 2020 selbstständig zu machen? Oder sobald man von der Schwangerschaft erfährt?

    Danke und viele Grüße
    Nina

    1. Antworten

      Hallo Nina,
      ja, Ende 2019 wäre dann der richtige Zeitpunkt um sich selbstständig zu machen bzw. einen Zahlungseingang zu haben.
      Ich kann dir nur sagen, wie der Trick bei mir funktioniert hat und daher auf weitere Fälle schließen. Du kannst es natürlich probieren, aber wenn Du jetzt noch die Möglichkeit hast, würde ich ihn so anwenden wie er mir (aus Versehen) passiert ist. 🙂
      Nein, Du musst natürlich nicht warten bis Du von der Schwangerschaft weißt. Du solltest nur einen Zahlungseingang innerhalb der 12 Monate vor Geburt des 2. Kindes haben. Das ist wichtig. 🙂
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Sabine
    • 22. Juli 2019
    Antworten

    Hallo Diana,

    diesen Trick probieren derzeit 4 Freundinnen von mir – und ich hoffe er klappt nicht. Ich finde das sehr traurig, da keine wirklich beabsichtigt mit dem Gewerbe Geld zu verdienen sondern alle nur hoffen ihr Elterngeld wie nach der ersten Geburt zu erhalten. Alle 4 hatten die Möglichkeit wieder in ihren guten Berufen mit gutem Gehalt arbeiten zu gehen – aber Lust (!) auf Arbeit hatte keine.

    Meiner Meinung nach ist das Betrug an allen Frauen, die wirklich die Elternzeit nutzen um sich selbständig zu machen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen möchten/müssen und an allen Frauen die ehrlich sind.

    Ich finde wenn Du diesen Trick so verbreitest, hast du auch eine Verantwortung gegenüber all diesen Frauen und solltest auch betonen, dass nur das „Mehrgeld“ keine Grundlage für ein „Spaßgewerbe“ ist, denn das Ausnutzen von Lücken führt immer dazu, dass diese dann gestopft werden und Nachteile entstehen für diejenigen mit guten Absichten.

    Im Übrigen kommt das Elterngeld aus unserem Steuertopf und damit wird jeder betrogen der Einzahlt.

    Ich würde mich freuen, wenn du deinen Blog überarbeitest und die vorgenannten Punkte herausstellst sowie auch auf den Punkt eingehst, sowie ob eine Rückzahlung des Geldes nötig wird, wenn das Finanzamt das Gewerbe als Liebhaberei nicht anerkennt – dies ist sicherlich bei einer Vielzahl der ratsuchenden Damen in einigen Jahren der Fall.

    Alles Gute, Sabine

    1. Antworten

      Hallo Sabine,

      danke für Dein ehrliches Feedback.
      An keiner Stelle empfehle ich das Gewerbe nur für diesen Trick anzumelden. Viele meiner Kommentatoren hatten bereits eine Idee, wie sie sich nebenberuflich selbstständig machen könnten, um so noch etwas dazuzuverdienen oder haben schon ein Gewerbe, das aber nie angemeldet (z.B. Etsy-Shop). Nun wird so ein Gewerbe legal und auch versteuert und nützt nebenher auch für die Elterngeldberechnung.

      Ich sehe es so: das Elterngeld ist eine tolle Sache. Nur an mancher Stelle nicht clever zu Ende gedacht. Der Staat möchte ja, dass Frauen in kurzen Abständen Kinder bekommen, damit sie dem Arbeitsmarkt schneller wieder zur Verfügung steht. Aber ein Geschwisterbonus ist mit 10% vom Elterngeld bzw. mind. 75€ sicherlich kein Anreiz. Stattdessen MÜSSEN Mütter eigentlich nach einem Jahr wieder arbeiten, wenn sie den Abstand von etwa 2-3 Jahren halten wollten. Das ist aber für viele wegen Kitaplatzmangel oder horrenden Krippengebühren nicht möglich oder wenig sinnvoll. Viele Mütter können so kaum etwas zum Familieneinkommen beitragen. Ihre Stellung in der Partnerschaft kann das stark beeinflussen. Dagegen möchte ich mit meinem Trick ankämpfen! Ganz feministisch also.

      Das Finanzamt hat kein Interesse zu erfahren, ob das Gewerbe MIT ABSICHT für eine bessere Elterngeldberechnung oder für eine langfristige Selbstständigkeit angelegt ist. Sie prüfen nur, ob die entsprechenden Steuern abgeführt wurden, was ich auch im Artikel und in den Kommentaren empfehle.

      NEIN, niemand muss dadurch etwas dem Finanzamt zurückzahlen. Nur wer keine korrekten Angaben zu seinen Einnahmen und Ausgaben macht, hat etwas zu befürchten.

      Ich bin mir sicher, dass viele Mütter diese Selbständigkeit im Anschluss beibehalten. Den Einstieg haben sie schließlich einmal geschafft. Sie haben sich mit finanziellen Aspekten beschäftigt, was vielleicht zuvor eine Hürde war. Insofern sehe ich den Trick auch als Chance für Mütter sich langfristig selbstständig zu machen.

      Eine Sache kann ich mir jetzt aber nicht verkneifen: Dass Du Deinen Freundinnen das Gelingen des Tricks nicht gönnst, finde ich krass. Leben und leben lassen!

      Daher auch alles Gute für Dich,
      Diana

    • Inga
    • 18. Juli 2019
    Antworten

    Hi Diana,

    mein erstes Kind kam im Juli 2018, ich beziehe bis Mai 2020 ElterngeldPlus. Das zweite Kind kündigt sich gerade im März 2020 an. Ich habe Ende Juni 2019 ein Gewerbe angemeldet und könnte im Juli 2019 noch den ersten Zahlungseingang haben. Lohnt sich der Trick oder zählt sowieso der Bezugszeitraum von Kind 1, weil zwischen den Geburten weniger als 2 Jahre liegen?

    Viele Dank und viele Grüße
    Inga

    1. Antworten

      Liebe Inga,
      herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Ist ja noch ganz frisch! 🙂
      Da der Abstand zwischen den Kindern weniger als 2 Jahre beträgt, würde ich Rücksprache mit der Elterngeldstelle halten, wie sie das handhaben. Frag sie, ob die Berechnungsgrundlage verschoben wird, da ja im Berechnungszeitraum Elterngeld liegt: 14 Monate werden angerechnet, also Juli 2018 bis September 2019. Leider gibt es da kein einheitlich festgeschriebenes Verfahren.
      Wenn nicht, machst Du den Trick. Ein Zahlungseingang kann von jetzt bis Ende 2019 erfolgen. Das reicht.
      Das gibst Du dann bei der Steuer für 2019 und im Elterngeldantrag.
      Viel Erfolg und alles Gute,
      Diana

    • Anna
    • 18. Juli 2019
    Antworten

    Danke, dass du diesen Trick mit uns teilst!

    Muss ich ein Gewerbe als Kleinunternehmerin oder ein Kleingewerbe anmelden? In meinem Falls für Selbstgenähtes.

    Und welche Stellen – außer dem Arbeitgeber – muss ich noch informieren? (Z. B. Krankenkasse oder L-Bank, …)

    Im Voraus vielen Dank!
    Anna

    1. Antworten

      Hallo Anna,
      wenn Du Waren oder Dienstleistungen verkaufst, die nicht in die Freiberuflichkeit fallen, musst Du ein Gewerbe anmelden. Für Selbstgenähtes also ja.
      Die Krankenkasse musst Du nur informieren, wenn das Deine Haupteinkünfte sind.
      L-Bank bzw. Elterngeldstelle gibst du mit dem Elterngeldantrag Bescheid bzw. wenn Du aktuell noch Elterngeld bekommst sofort, da Einkünfte aus Selbstständigkeit angerechnet werden.
      Liebe Grüße,
      Diana

    • Nici
    • 17. Juli 2019
    Antworten

    Liebe Diana, 1000 Fank für den Tipp und deine Mühen!

    Falls du die Zeit findest, wäre es toll, wenn du auch mir deine Meinung sagen könntest:

    Vollzeit Angestellt
    Kind 1 geb. 08.2018
    Elterngeld also bis Juli 2019
    2. Kind in Planung, hoffentlich im 1. Halbjahr 2020
    Würde bald ein Gewerbe anmelden. Sollte das schon 2019 sein (inkl. 1. Rechnung) oder erst 2020?

    Lieben Dank vorab

    1. Antworten

      Hi Nici,

      Du solltest das Gewerbe bis Ende 2019 anmelden und einen Zahlungseingang haben.
      Das Kind darf dann bis Ende 2020 auf die Welt kommen.

      Alles Gute,
      Diana

        • Nici
        • 27. Juli 2019
        Antworten

        Nochmals Danke!

    • Dominique Engel
    • 10. Juli 2019
    Antworten

    Hallo Diana
    Ich schließe mich an und hätte auch gern deinen Rat
    Bei u s sieht es wie folgt aus
    Kind 1 spe. 17
    Selbstständig seit Sept. 18
    Geschwisterchen geplant für 20

    Das haut bei uns nicht hin oder ?
    Liebe Grüße

    1. Antworten

      Hallo Dominique,
      leider ist der Trick bei einer Geburt 2020 nicht mehr so sicher. Ende 2019 wäre am besten gewesen.
      Ich würde es an deiner Stelle probieren, da Du ja nichts zu verlieren hast, mich aber nicht allzu sehr drauf einstellen.
      Viele Grüße,
      Diana

        • Franziska
        • 10. August 2019
        Antworten

        Hallo Diana,
        ich habe eine Frage, die hier noch nicht gestellt wurde.
        Was ist, wenn mein Arbeitgeber nach einem Jahr Elterngeld Teilzeit ablehnt (aus betrieblichen Gründen) und ich im zweiten Jahr Elternzeit Arbeitslosengeld beziehen würde?
        Kann ich den Trick trotzdem anwenden? Oder geht das mit der Selbstständigkeit nicht wegen Arbeitslosengeld?

        Situation bei uns:
        Geburt 1.Kind September 2018, zuvor Vollzeit angestellt, dann Elterngeldbezug bis September 2019. Kind 2 geplant 2020
        Selbständigkeit anmelden in 2019 plus Geldeingang?

        Lieben Dank für eine kurze Info.

        Schöne Grüße Franzi

        1. Liebe Franzi,
          in diesem Fall wäre eine Selbstständigkeit schwierig, da Du ja unter besonderer Beobachtung des Arbeitsamtes stehen würdest.
          Eine Ablehnung ist jedoch sehr selten. Ansonsten stimmt Deine Berechnung: selbststädnigkeit bis Ende 2019, Kind 2 dann in 2020. 🙂
          Wenn Du noch mehr Fragen hast, mach gern einen Termin (siehe oben). Da kann ich Dir noch mehr Tipps geben.
          Liebe Grüße,
          Diana

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