Finanzen planen in Schwangerschaft und Elternzeit

Ich bin vom Typ “Vorbereitet”. Ich erstelle Excel-Tabellen, rechne mir alles im Vorhinein aus und will auf so gut wie jeden Fall vorbereitet sein. Steuernachzahlungen, ungeplante Beiträge oder Einkommenseinbußen sollen mich nicht kalt erwischen. Gerade in der Elternzeit, von denen ich nun drei hinter mir habe, wollte ich wissen, welches Geld reinkommt und welches Geld raus geht.

Wie ich meine Finanzen für die Elternzeit geplant habe und was Du Dir davon mitnehmen kannst, zeige ich Dir in diesem Artikel.

1. Haushaltsausgaben kennen

Ja, es ist nervig und anstrengend. Du solltest aber unbedingt wissen, was Dein Haushalt an Ausgaben hat. 

Damit meine ich die großen Posten wie Miete, Kredite, Strom, Gas, Wasser, Versicherungen, Kinderbetreuung, Lebensmittel und Internet. Einfach alles, auf was ihr nicht verzichten könnt. Ich habe diese Ausgaben mit genauen Zahlen in eine Tabelle geschrieben und eine Summe gebildet.

Wenn ihr euch die Ausgaben teilt, dann berechne auch nur Deinen Anteil.

2. Einnahmen auflisten

Bereits in der Schwangerschaft habe ich meine zukünftigen Einnahmen Monat für Monat aufgelistet.

Ich habe Fragen gestellt wie:

Was kommt noch bis zur Geburt an Gehalt rein?
Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld?
Wie hoch wird mein
Elterngeld ausfallen? Kann ich mein Elterngeld noch optimieren?
Welche
weiteren Leistungen wie Kindergeld, Renten und Zuschüsse beziehen wir?

3. Rücklagen bilden

Vor allen 3 Elternzeiten habe ich eine extra Rücklage von mindestens 5.000 Euro gebildet. Wir haben jedes Kind geplant und so war immer noch genug Zeit zum Sparen.

Die Rücklage war für Unvorhergesehenes gedacht: kaputte Waschmaschine oder Autoreparatur, aber auch um einen Monat länger in Elternzeit bleiben zu können, weil der Betreuungsplatz nicht rechtzeitig zur Verfügung steht.

4. Zuverdienst planen

Wichtig war mir auch immer die Frage, wann und wie ich in meinen Job zurückkehre. Wann kommt also wieder mehr Geld in meine Kasse?

Bei meinen ersten beiden Kindern, war ich je 12 Monate in Elternzeit und habe in der Zeit nicht gearbeitet. Also kam auch kein weiteres Geld rein. Beim 3. Kind hatte ich durchgängig Einnahmen während der Elternzeit. Den Zuverdienst solltest Du also gut planen. Wie Du den Zuverdienst planst, zeige ich Dir hier.

5. Alles zusammenbringen

Im letzten Schritt habe ich meine Ausgaben und Einnahmen vor, während und nach der Elternzeit in der Tabelle gegenübergestellt.

Monate mit niedrigerem bzw. Einkommen, das unter meinen Ausgaben lag, habe ich rot hinterlegt. Monate mit Einkommen, das meine Ausgaben überstieg, habe ich grün markiert.

So konnte ich auf einem Blick sehen, in welchen Monaten ich mehr aufs Geld achten sollte oder in welchen ich etwas zurücklegen könnte.

Dein Material zur Finanzplanung

Wenn Du Dir auch so eine Übersicht zur Finanzplanung Deiner Elternzeit erstellen willst, dann lade Dir die Download-Datei hier herunter.

In diesem Video zeige ich Dir, wie die Excel-Vorlage funktioniert und an welchen Stellen Du sie noch anpassen musst. Schalte den Ton an.

Viel Erfolg bei der Finanzplanung in der Elternzeit!

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