Kreative Vereinbarkeit – Homeoffice im Freizeitpark

Homeoffice im Freizeitpark - Geht das? Kreative Vereinbarkeit - zweitöchter

Es sind Schulferien, die Kita wird bestreikt oder die Tagesmutter braucht auch mal Urlaub. Die Gründe für einen Betreuungsengpass sind vielfältig. Und genauso vielfältig und kreativ sind die Lösungen, die sich Eltern einfallen lassen, um ihre Kinder dennoch in guten Händen zu wissen und gleichzeitig ihre Arbeit zu schaffen. In diesem Artikel stelle ich eine kreative Lösung für Vereinbarkeit vor.

Als wir vor Ostern einen Tag im PLAYMOBIL-FunPark bei Nürnberg verbracht haben, sind mir diese kreativen Eltern aufgefallen. Es waren Osterferien und so viele Kinder ohne Schule und Hort. Für die meisten arbeitenden Eltern ist es umöglich alle Ferienzeiten mit eigenem Urlaub abzudecken.

Kann ein Freizeitpark ein Ort fürs Homeoffice sein?
Kann ein Freizeitpark ein Ort fürs Homeoffice sein?

Home-Office im Freizeitpark

Und so spielten die Schulkinder im PLAYMOBIL-FunPark bei Nürnberg mit den Figuren, rannten hoch oben durch den Kletterwald oder sprangen auf dem riesigen Hüpfkissen, während die Eltern im HOB-Center an ihren Laptops arbeiteten.

Erst taten mir die Eltern und deren Kinder Leid. Schließlich ist der Park doch ein mega Spaß und den möchte man doch maximal auskosten. Sie sahen aber alle überhaupt nicht unglücklich aus. Die Eltern guckten in ihre Laptops und schlürften Kaffee dabei und die Kinder kamen hin und wieder zurück und berichteten freudig von ihren Erlebnissen.

Die Kinder melken die Kühe während die Eltern produktiv arbeiten.
Die Kinder melken die Kühe während die Eltern produktiv arbeiten.

 

Die Matschstraße draußen ist der Hit und hält sicherlich jedes Kind lange beim Spiel, während die Eltern in Ruhe ihre Arbeit schaffen.
Die Matschstraße draußen ist der Hit und hält sicherlich jedes Kind lange beim Spiel, während die Eltern in Ruhe ihre Arbeit schaffen.

 

Und so fing ich an, die Situation von einer anderen Seite zu betrachten

Internet

Ich checkte erstmal das WLAN. Ein Telekom-Hotspot. Dieser verspricht ja erstmal stabiles, schnelles Internet.

Wichtig ist, dass man solche öffentlichen WLANs für berufliche Angelegenheiten aber auch privat nur mit einem VPN-Client benutzt. Am besten auch auf dem Telefon! Sonst kann jeder, der ein bisschen technisches Know-How und kriminelle Energie hat, mitlesen und massiven Schaden anrichten. (Bei Fragen zum VPN auf dem Telefon und Laptop gern per Kommentar unten.)

Kaffee

Anschließend ging ich zur Kaffeebar. Der Cappuccino ist mit 2,70 € nicht ganz billig, aber dafür umso leckerer. Außerdem ging es immer schnell und ich konnte mit EC-Karte zahlen.

Mit flottem WLAN und einem Kaffee in der Hand setzte ich mich also in die große Halle des HOB-Centers und stellte mir vor, ich würde hier arbeiten. Es fiel mir überhaupt nicht schwer, da es nicht unangenehm laut war und mich auch das Wuseln der Kinder nicht störte. Im Gegenteil für mich persönlich sind solche „Third places“ (wie man sie im Fachjargon nennt) anstelle von Homeoffice sogar attraktiver. Hier ist Inspiration an jeder Ecke.

Auch draußen gibt es überall Bänke mit Tischen, die ein Arbeiten an der frischen Luft möglich machen, während die Kinder spielen.

Da geht noch was

Als ich dann da so saß, dachte ich mir, dass man diese Idee als Freizeitpark auch noch ausbauen und stärker promoten könnte. So wären richtige Arbeitsräume für Eltern möglich oder eine stundenweise Ferienbetreuung der Kinder. Nicht jede Altersklasse kann man schon allein übers Gelände laufen lassen.

PLAYMOBIL-FunPark oder andere Freizeitparks, wie wäre das?

 

HOB-Center im playmobil Funpark mit ausreichend Sitzplätzen für das kreative Freizeitpark-Office
HOB-Center im playmobil Funpark mit ausreichend Sitzplätzen für das kreative Freizeitpark-Office

 

Und dann kam mir die Idee, dass es bestimmt noch viel mehr kreative Eltern mit wunderlichen Vereinbarkeitslösungen geben muss. Das war der Denkanstoß zur neuen …

Blogparade „Kreative Vereinbarkeit“

Wenn Du auch eine kreative Vereinbarkeitslösung kennst oder schon ausprobiert hast, dann schreib im Rahmen meiner Blogparade „Kreative Vereinbarkeit“ einen Artikel. So kannst Du andere Eltern auf tolle Ideen bringen wie sie ihr Berufs- und Familienleben gut miteinander vereinbaren können.

Ich stelle alle Teilnehmer*innen in einem abschließenden Blogartikel zusammen und verlinke jeden Artikel in meinen Sozialen Medien.

Verlinke mir Deinen Artikel gern in den Kommentaren und nutze den #kreativevereinbarkeit

Mitmachen kannst Du bis zum 15. Juli 2018.

Ich freue mich auf Deinen Beitrag!

 

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Blogparade "Kreative Vereinbarkeit" von zweitoechter.de

 

Kreative Vereinbarkeit - Homeoffice im Freizeitpark - zweitöchter

 

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Comments

    • Olga
    • 7. Mai 2018
    Antworten

    Die Idee finde ich toll, ich könnte mich aber nie auf die Arbeit konzentrieren. Der Kleine fordert doch noch zu viel Aufmerksamkeit.

    Wie genau funktioniert es mit VPN?

    Viele Grüße
    Olga

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  1. Pingback: Zwischen München und Weilheim: Meine 5 Freitagslieblinge am 20.04.2018 - mamaimspagat.de

  2. Antworten

    Hallo Diana,

    arbeiten mit einem oder mehreren Kindern zuhause ist immer eine Herausforderung. Deshalb finde ich die kreative Idee mit dem Freizeitpark sehr gut. Wenn man dort in den Nähe wohnt und eine Jahreskarte hat, ist das sogar bestimmt günstiger als eine andere Betreuungslösung. Eigentlich genial, wenn ich so darüber nachdenke.

    Viele Grüße
    Mama Maus

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  3. Antworten

    Bin gespannt, was hier alles zusammenkommt! Befasse mich v.a. von Berufs wegen mit der Vereinbarkeit. Privat war ich bisher aber nicht kreativer als in solchen Notfällen, die Oma einzuspannen. 😉

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    • Luba
    • 18. April 2018
    Antworten

    Wenn die Kinder Spaß haben und sich selber beschäftigen, kann man als Elternteil auch gleich was erledigen. Finde ich super!

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  4. Antworten

    Hey, aus diesen „Notlösungen“ ein kreatives Konzept zu machen, ist genial! Denn wer nur Laptop und einen Internetzugang zum Arbeiten braucht, kann super solche Lösungen nutzen 😊.
    Ich werde jetzt noch genauer beobachten, sodass ich genug Futter für den Blogparadenbeitrag habe!

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