Ist der Elterngeld-Trick legal?

Ist der Elterngeld-Trick legal?

Die Frage, ob der Elterngeld-Trick überhaupt legal ist, wird mir tatsächlich oft gestellt. Einige Eltern befürchten negative Konsequenzen, wenn sie mit einer Selbstständigkeit gezielt ihr Elterngeld erhöhen. Daher widme ich der Frage hier einen ganzen Artikel.

Wie der Elterngeld-Trick funktioniert und was Du dabei beachten musst, liest Du in meinem Artikel zum Original Elterngeld-Trick.

Wenn Du den Text oben bereits kennst und weißt, dass Du den Trick anwenden möchtest, dann bist Du hier richtig. Da ich keine Rechtsberatung durchführe, sind die nachfolgenden Angaben nur meine persönliche Meinung.

Warum der Elterngeld-Trick legal ist

Wenn es darum geht, zu erörtern, warum der Trick legal ist, argumentiere ich mit der Gegenfrage: Warum sollte er nicht legal sein?

Freie Entscheidung

Wenn Du Dich selbstständig machen möchtest, ist das Dein gutes Recht. Dies regelt unser Grundgesetz in Artikel 12.

Wann Du das machst, zum Beispiel im Jahr vor der zweiten Geburt, ist ebenfalls Deine freie Entscheidung und somit legal. Viele Mütter stellen vor allem im zweiten Lebensjahr ihres ersten Kindes fest, dass sie Zeit haben, nebenberuflich etwas Neues zu schaffen. Die Elternzeit ist der optimale Zeitpunkt mit einer Selbstständigkeit zu starten, wie Du auch in Katharinas Gastartikel nachlesen kannst. Ich habe übrigens auch in meiner ersten Elternzeit meinen nebenberufliche Selbstständigkeit gestartet.

Pflicht zur Steuererklärung

Hast Du Dich selbstständig gemacht, ob nun mit einem Gewerbe oder freiberuflich, ist es Deine Pflicht Gewinne bei Deiner Steuererklärung anzugeben. Leistungen ohne Rechnung zu erbringen und/oder Gewinne nicht bei der Steuererklärung anzugeben, ist illegal. Dies könnte dazu führen, dass Du Dich wegen Steuerhinterziehung strafbar machst. Das ist uns allen sicherlich klar.

Steuerbescheid beim Elterngeld-Antrag

Also machst Du bitte brav Deine Steuerklärung und legst alle Gewinne aus dem Vorjahr offen. Beim späteren Elterngeld-Antrag, zum Beispiel beim zweiten Kind, musst Du diesen Steuerbescheid aus dem Vorjahr mit abgeben.

Eventuell führt der Inhalt dieses Steuerbescheids dann zur Verschiebung des Bemessungszeitraums Deines Elterngelds, wie im Elterngeld-Trick beschrieben.

Du siehst also, dass das Argument, der Elterngeld-Trick sei nicht legal, schwer zu halten ist. Selbst wenn Du der Elterngeldstelle mitteilst, dass Du Dich nur selbstständig gemacht hast, um Dein Elterngeld beim zweiten Kind zu erhöhen, werden sie dein Elterngeld nicht anders berechnen können. Solange Du tatsächlich eine Leistung erbracht hast und Deine Gewinne versteuerst, bewegst Du Dich in meinen Augen im legalen Bereich.

Mein eBook zum Elterngeld-Trick

Mockup ebook zweitöchter Elterngeld-Trick

Diese und viele, viele weitere Fragen habe ich meinem eBook zum Elterngeld-Trick beantwortet. Schau gern mal rein.

Im Buch beantworte ich allgemeine Fragen zum Elterngeld-Trick und beziehe Stellung zu den Themen Selbstständigkeit und Gewerbe, Steuern und Versicherungen. Außerdem widme ich je ein Kapitel dem Elterngeldbezug und dem Elterngeld-Antrag selbst.

Weiterhin findest Du Antworten auf die Fragen (beispielhaft):

  • Wann müssen meine Kinder geboren werden, damit der Trick klappt?
  • Wann muss ich ein Gewerbe anmelden?
  • Funktioniert der Trick auch beim dritten Kind?
  • Ich bin schon selbstständig. Funktioniert der Trick trotzdem?
  • Brauche ich ein extra Bankkonto?
  • Wie hoch muss mein Gewinn mindestens sein?
  • Wie lange muss die Selbstständigkeit im Anschluss an die zweite Geburt bestehen?

Update von Februar 2021: Du bekommst das eBook mit meinen aktuellen Erkenntnissen aus meinen Beratungen und den neuen Gesetzesänderungen, die zum 1.9.2021 in Kraft treten!

und viele weitere mehr …

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