Stillbeschäftigungsverbot: Volles Gehalt statt Elterngeld

Inhaltsverzeichnis

1. Kind

Erhöhe Dein Elterngeld beim 1. Kind

Lerne, wie Du Dein Elterngeld und Mutterschaftsgeld beim 1. Kind gezielt erhöhst.

2. oder 3. Kind

Mehr Elterngeld beim 2. Kind

Wie Du die Elterngeld-Optimierung beim 2. Kind gewinnbringend umsetzt

Spezialfall Mentoring

Individuelles 1:1 Mentoring für Mamas

Dein persönliches Mentoring zur Elterngeld-Optimierung

Irgendwo zwischen dem ersten Milchstau, dem dritten schlaflosen Monat und der Frage, wann Du eigentlich zurück in den Job sollst, passiert es: Du fängst an zu googeln. Elternzeit. Elterngeld. Mutterschutz. Und irgendwann landest Du bei einem Begriff, den Du vielleicht noch nie gehört hast.

Stillbeschäftigungsverbot.

Klingt nach Chemielabor. Nach Spezialfall. Nach „betrifft mich wahrscheinlich nicht“.

Falsch.

Was ist das Stillbeschäftigungsverbot?

Das Stillbeschäftigungsverbot – kurz Still-BV – ist ein gesetzlicher Schutz nach § 13 MuSchG, der greift, wenn Du stillst und arbeitest. Es besagt: Wenn Deine Tätigkeit mit dem Stillen unvereinbar ist, darf Dein Arbeitgeber Dich nicht weiterbeschäftigen. Und er muss dein volles Gehalt weiterzahlen.

Nicht Elterngeld. Nicht einen Bruchteil. Dein volles Gehalt – auf Basis des Mutterschutzlohns nach § 18 MuSchG.

Das Stillbeschäftigungsverbot gilt nicht nur für Frauen in der Chemieindustrie oder im OP. Es gilt für grundsätzlich für alle und überall dort, wo Stillen und Arbeit strukturell nicht vereinbar sind. Die gesetzliche Grundlage ist eindeutig – und trotzdem wissen die meisten Mütter davon nichts.

Stillbeschäftigungsverbot oder Elternzeit: Was ist der Unterschied?

Das ist die Frage, die alles verändert.

Wer Elternzeit beantragt, erhält Elterngeld – in der Regel 65 % des Nettoeinkommens, maximal 1.800 € im Monat. Elterngeld ist gedeckelt. Und es ist deutlich weniger als dein Gehalt.

Wer hingegen ein Stillbeschäftigungsverbot durchsetzt, bekommt den Mutterschutzlohn – also das tatsächliche Gehalt, das vor der Elternzeit bezahlt wurde. Kein Deckel. Kein Abzug.

Für viele Mütter bedeutet das einen Unterschied von mehreren tausend Euro.

Und das Beste: Elternzeit und Stillbeschäftigungsverbot schließen sich nicht aus. Wer das Still-BV nutzt, kann davor oder danach noch Elternzeit anschließen.

Warum wissen so wenige Mütter vom Stillbeschäftigungsverbot?

Niemand ruft Dich an, wenn Du Geld liegenlässt. Nicht die Elterngeldstelle. Nicht Dein Arbeitgeber. Nicht die Krankenkasse.

Das System ist nicht böswillig. Es ist schlicht so gebaut, dass es funktioniert, wenn Du weißt, wie es funktioniert. Und die meisten Mütter wissen es nicht.

Viele beantragen Elternzeit, weil sie nicht wissen, dass es eine Alternative gibt. Manche gehen früher zurück in den Job, weil sie Angst vor einem Konflikt mit dem Arbeitgeber haben. Und wieder andere ahnen, dass ihnen mehr zusteht – aber wissen nicht, wie sie es angehen sollen.

Das Ergebnis: Mütter verlieren im Schnitt mehrere tausend Euro. Nicht weil sie kein Recht darauf hätten – sondern weil niemand erklärt, wie man es geltend macht.

Stillbeschäftigungsverbot beantragen: Was du brauchst

Das Still-BV ist kein Formular, das Du einfach ausfüllst. Es ist ein Prozess – mit Fristen, mit Formulierungen, mit Momenten, in denen Arbeitgeber blockieren und Du trotzdem klar bleiben musst.

Du brauchst:

  • Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Dir sagt, wann Du was tust
  • Musterbriefe und Vorlagen, die rechtssicher formuliert sind
  • Eine Strategie bei blockierenden Arbeitgebern
  • Das Wissen, welche Gefährdungen in Deinem Beruf relevant sind

Der Kurs: Stillbeschäftigungsverbot entspannt durchsetzen

Er ist der komplette Online-Leitfaden für Mütter, die länger zuhause bleiben, ihr volles Gehalt sichern und sich nicht abspeisen lassen wollen.

Im Kurs bekommst Du die vollständige Anleitung – von der ersten Mitteilung an Deinen Arbeitgeber bis zur Umsetzung. Mit Musterbriefen, die Du direkt verwenden kannst. Mit Strategien für den Widerstand. Und mit dem rechtlichen Hintergrund, der Dich absichert – ohne Jurastudium.

Jetzt zum Einführungspreis verfügbar. Für kurze Zeit.

Wenn Du stillst, arbeitest – oder bald zurückkehrst – und nicht sicher bist, ob das Stillbeschäftigungsverbot für Dich gilt: Es lohnt sich, das herauszufinden. Das Nichtwissen kann Dich tausende Euro kosten.

Dein Recht war die ganze Zeit da. Hol es Dir.

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