zweitöchter wird 1 Jahr – Happy Blog-Geburtstag!

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Heute vor einem Jahr ging mein erster Artikel auf zweitoechter.de online. Auf der Blogfamilia vor einigen Tagen wurde ich von anderen Bloggern des Öfteren gefragt, wie ich zum Bloggen kam und was mich antreibt. Diese und viele weitere Fragen beantworte ich in meinem FAQ anlässlich meines 1. Blog-Geburtstags!

 

Wie ich zum Bloggen kam:

Als damals frisch gebackene 2-fach Mama habe ich gemerkt, dass sich die Probleme und Herausforderungen wiederholen. Plötzlich wurde ich auch von anderen (werdenden) Müttern öfter gefragt wie sie dies und jenes tun sollen. Und bevor ich es zum 20. Mal in eine WhatsApp- Nachricht tippe, sollten lieber noch mehr Eltern von meinem Wissen und meinen Erfahrungen profitieren.

Mehr dazu in meinem allerersten Artikel und meinem Blogstart vor einem Jahr.

 

Was mich antreibt:

Bloggen hilft mir zu reflektieren, was um mich herum passiert und ist auch manchmal ein bisschen Therapie. Zum Beispiel erst als ich über die Geburt meiner 2. Tochter geschrieben habe, konnte ich mit dem Trauma meiner 1. Geburt abschließen.

 

Was ich im letzten Jahr übers Bloggen gelernt habe:

Bloggen ist nicht nur Schreiben, ich muss zu meiner eigenen Marke werden. Ich finde es immer noch komisch als zweitöchter aufzutreten oder offline Leute zu treffen, die mich und meinen Blog kennen. Ich habe aber im letzten Jahr gelernt für mich und meinen Blog zu stehen, für das, was ich schreibe und auch für das, was ich nicht schreibe.

Doch ich habe einiges! gelernt, von dem ich hier mal einiges zusammengefasst habe.

 

Was ich heute anders machen würde:

Ich würde früher mit Pinterest beginnen. Dann hätte ich schon ein paar mehr Kröten verdienen können.
Ansonsten würde ich gar nicht so viel anders machen. Dinge, die nicht so gut gelaufen sind, gehören dazu. Nur dadurch konnte ich auch dazu lernen.

Außerdem finde ich die Kalt-Akquise von Kooperationspartner mühselig. Das mache ich nicht mehr. Ich lasse mich lieber finden! 😉

 

Am liebsten schreibe ich…

… über Themen und Probleme, die mich in meinem eigenen Alltag beschäftigen. Denn dann habe ich die Motivation eine Lösung zu finden und kann authentisch und frei schreiben.

 

Über welche Themen ich niemals schreiben würde:

Ich würde über alles schreiben, wenn es für meine Leser*innen relevant ist. Für mich gibt es keine Tabus oder Peinlichkeiten.

 

Welche anderen Blogger ich gerne lese:

Ich lese die großen und die kleinen Blogs. Da ist immer etwas Spannendes dabei. Ich mag Rubbelbatz, da die drei ein Leben führen, von dem wir noch träumen.  Geborgen wachsen trifft genau den Zeitgeist und auch meinen Nerv mit zwei kleinen Kindern. Und Terrorpüppi beeindruckt mich mit tiefgründigen und wohldurchdachten Artikeln zu Bedürfnisorientierung, zu der ich mich sehr gern belese.

 

Was ich mit meinem Blog erreicht habe:

Eine sehr gute Frage. Ich würde sagen, dass ich meine Stimme nach außen getragen habe. Und jede Stimme mehr einer Mutter, ist eine gute Stimme für alle Eltern. Eltern sind in der öffentlichen Debatte, ja auch in der Politik Mangelware. Sie haben einfach zu viel zu tun. Ich sehe mich auch ein bisschen als ein Instrument, um Themen, die in den Ländern oder in Berlin keine Lobby haben, aber Eltern bewegen an die Oberfläche zu bringen.

 

Meine besten Ideen bekomme ich…

… oft nach meinem Teilzeitjob auf dem 50-minütigen Nachhausemarsch oder im Auto auf dem Weg zur Tagesmutter. Dann sprudelt es geradezu aus mir heraus.

 

Mein bislang tollstes Blogger Erlebnis:

Ich habe mich riesig gefreut als mein erster Artikel zum Thema Slow Family auf EDITION F auf der Startseite gefeatured wurde. Das war ein großer Meilenstein, da ich so ein Gefühl dafür bekam, was die Menschen interessieren könnte.

Aber auch als die ersten Agenturen Kooperationsanfragen gestellt haben, hüpfte mein Bloggerherz.

 

Wann es sich finanziell für mich gelohnt hat:

Als ich im Dezember mit Pinterest und kurze Zeit später mit BoardBooster begann, stiegen die Nutzerzahlen rasant an. Es war ein seltsames Gefühl zu sehen, dass bis zu 60 Leute gleichzeitig auf meinem Blog unterwegs waren. Mittlerweile haben sich die Zahlen wieder etwas nach unten korrigiert, was auch völlig in Ordnung ist bei einem so rasanten Wachstum.

Finanziell lohnt es sich tatsächlich erst ab einer bestimmten Zahl an monatlichen Nutzern. Je nachdem wie ausgiebig man Werbung schaltet und wie hoch die Kooperationshonorare sind, würde ich sagen, dass sich ab 40.000 Seitenaufrufen ein Blog finanziell lohnen kann. Damit meine ich nicht, dass man davon leben kann. Aber die Kosten und ein Teil der Arbeitsstunden sind damit abgedeckt.

Für mich ist bei Kooperationen weniger mehr! Ich lege sehr viel Wert darauf, dass nicht jeder zweite Artikel gesponsert ist und die Kooperationspartner wirklich passen. Damit meine ich das Produkt selbst, aber auch die respektvolle Zusammenarbeit. Ich lasse mich nicht über den Tisch ziehen. Im Gegenzug leiste ich sehr gute Arbeit.

 

Ob ich weiterhin zu Bloggerkonferenzen gehen werde:

Die meisten Bloggerkonferenzen und -treffen wie die Blogfamilia sind sehr weit entfernt für mich. Für einen Nachmittag fahre ich keine 400km durchs Land. Daher ist die Antwort: jein. Ich würde gern hin und wieder Bloggerkollegen treffen, aber der Aufwand ist sehr groß.

 

Welche Ziele ich mit meinem Blog verfolge:

zweitöchter ist eine große Spielwiese für mich. Mein Ziel ist, mich weiterzubilden und herauszufinden, was mir am meisten Freude bereitet und was ich gut kann.

 

Wer mit dem Bloggen anfängt, sollte…

… Mut haben, das auszusprechen, was alle denken; Durchhaltevermögen, dass es auch irgendwann irgendwer liest und seinen eigenen Weg und Stil finden.

 

Worin ich mich weiterbilden werde:

Ich möchte natürlich in allem besser werden, was Traffic bringt. Allem voran meine Pins auf Pinterest optimieren, aber auch SEO ist nach wie vor ein großes Thema.

 

Wie es mit zweitöchter weitergeht:

Vorerst wird zweitöchter genau so weiterlaufen wie die letzten Monate. Bald wird es jedoch eine Entscheidung geben, welche Projekte ich stärker verfolge, welche weniger. Das ist eine rein wirtschaftliche Abwägung, denn auch ich habe Rechnungen zu bezahlen. Dazu wird es nach dem Sommer mehr Infos geben. Aber ans Aufhören denke ich ganz und gar nicht! So viel darf ich verraten.

 

Wenn ich nicht blogge, dann bin ich…

… anderweitig beschäftigt, zum Beispiel mit meiner Masterarbeit. Oder ich gönne mir eine kleine Auszeit mit meiner Familie oder verrenke mich beim Yoga im Garten.

 

VERLOSUNG

Übrigens verlose ich anlässlich meines 1. Blog-Geburtstag das Buch „Stehaufqueen“ von Nicole Staudinger. Schau mal auf meiner Facebook-Seite vorbei und hüpf bis 24. Mai 2018 um 23.59 Uhr in den Lostopf.

 

Diese Fragen kamen unter anderem von Alexandra von mamastehtkopf.de, die nach unserem Treffen auf der Blogfamilia in Berlin ein digitales Blogger-Freundebuch entworfen hat.

 


 

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