Gesunder Babyschlaf – wichtig für Mutter und Kind

Gesunder Babyschlaf
In Kooperation mit verbaudet

Kaum etwas anderes beschäftigt Eltern von einem Baby so sehr wie das Thema Schlaf. Auch ich habe mich vor der Geburt unseres Sohnes gefragt, wie ich den zukünftigen Schlafentzug diesmal verkraften würde. Vor allem aber interessierte mich, wie ich meinem Baby und mir möglichst viel Schlaf verschaffen kann. Am Ende des Artikels verrate ich auch, ob unser Sohn schon durchschläft oder nicht.

Die richtige Schlafumgebung

Eine wichtige Voraussetzung für gesunden Babyschlaf ist die richtige Schlafumgebung. Bei 18 Grad Raumtemperatur mit ein wenig Abdunklung, bequemer Kleidung, einem Schlafsack und einer entspannten, ruhigen Atmosphäre kann es klappen.

Routine

Für uns bedeutet die richtige Schlafumgebung auch, dass wir Routinen schaffen. Auch wenn das Baby den Unterschied anfangs nicht mitbekommt und wir uns etwas blöd dabei vorkommen, so ziehen wir unserem Sohn trotzdem jeden Abend einen Schlafanzug an. So weiß er, „Aha, jetzt werde ich umgezogen und nicht nur mal gewickelt.“ Bestenfalls versteht er nach einigen Monaten, dass es jetzt ins Bett geht und schaltet schon mal auf Nachtmodus um.

Feste Schlafzeiten

Schlaf ist natürlich sehr individuell. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es dem gesunden Babyschlaf zuträglich ist, eine feste Schlafzeit am Abend einzuhalten. Unsere 2. Tochter hat nach etwa 3 Monaten eine feste Zeit gebraucht und wollte dann auch nicht mehr bei uns im Stubenwagen, sondern fernab vom Trubel im Bett einschlafen. Unser Sohn hat dies bereits mit 2 Monaten eingefordert.

Disziplin auch bei den Eltern

Auch die (stillende) Mutter bzw. der Elternteil, der sich vorwiegend um die Versorgung des Kindes in der Nacht kümmert, sollte sich disziplinieren und früh genug ins Bett gehen. Man weiß ja nie, wie die Nacht wird und das Baby spürt, wenn das Elternteil zu müde und nicht ganz bei der Sache ist.

Einschlafbegleitung

Die wenigsten Babys schlafen trotz bester Schlafumgebung einfach ein, geschweige denn die ganze Nacht durch, in dem man sie in ein Bett legt und dann den Raum verlässt. Das ist auch aus Sicht des Kindes nicht so clever. Es sollte seine Leute lieber bei sich oder in unmittelbarer Nähe haben, damit sein Leben in der Höhle vor Feinden geschützt ist. Daher fordern sich Babys die Einschlafbegleitung und die Nähe in der Nacht ein.

Macht es euch leicht!

Zu diesem Thema könnte ich einen eigenen Artikel schreiben. Ich will aber so viel sagen: Macht es euch leicht. Wenn das Baby gern zum Einschlafen schaukelt, mietet euch eine Federwiege. Wenn es zum Einschlafen 30 Minuten gestillt und anschließend gestreichelt werden will, dann packt euch Kopfhörer und einen Podcast auf die Ohren und verbringt so eine schöne Zeit zusammen. Geht den Weg des geringsten Widerstand und hört auf keinen Fall auf die Stimme in eurem Hinterkopf, dass ihr euer Baby mit einer Sache „verwöhnen“ könntet, die ihr ihm nie wieder abgewöhnt. Kein 10-Jähriges Kind will noch geschaukelt werden.

Aufwachen kurz nach dem Einschlafen

Einige Babys wachen etwa 30 Minuten nach dem Einschlafen nochmal auf und wir Eltern denken dann, dass jegliche Einschlafbegleitung umsonst war. Aus eigener Erfahrung und durch Fachlektüre weiß ich, dass dieses Aufwachen normal ist. Diese Babys treten in die nächste Schlafphase über, aber statt tiefer einzuschlafen, wachen sie noch einmal kurz auf. Hier braucht es oft nur die Absicherung, dass Mama oder Papa noch da sind und dann kann es sich wieder fallen lassen. Es lohnt sich also statt vorher aus dem Raum zu gehen, diesen Moment abzuwarten, um dann schneller da zu sein.

Schläft er schon durch?

Die für mich nervigste Frage, die man Eltern stellen kann. Und sie wird oft gefragt. Für mich persönlich ist es gar nicht so wichtig, ob mein Kind durchschläft, sondern wie die Qualität des Schlafes ist. Mir ist ein Baby lieber, das z.B. zweimal in der Nacht trinkt und dann sofort weiterschläft als ein Baby, das einmal, z.B. 4 Uhr trinkt und dann aber wach ist und mehr oder weniger die Nacht beendet.

Alles nur eine Phase!

Der Schlaf von Babys ändert sich außerdem ständig. Ein Kind, das gerade noch durchgeschlafen hat, wird plötzlich alle 2 Stunden wach. Ein Baby, das sonst immer Mitternacht nach der Brust verlangt, schläft auf einmal bis 5 Uhr durch. Es ist alles nur eine Phase und man muss es eh nehmen, wie es kommt und am besten mit etwas (müdem) Humor.

Unser 3 Monate alter Sohn schläft durch seit er 5 Wochen alt ist. Er trinkt nach etwa 8 Stunden das erste Mal und schläft dann auch direkt weiter. Und er ist meistens der letzte, der am Morgen aus den Federn geholt wird. Wenn ich es nicht beim 3. Kind erleben würde, hätte ich gesagt, dass das nicht möglich ist. Aber es kommt sicherlich nochmal anders und so freuen wir uns, dass wir momentan mit unserem Baby so viel Schlaf bekommen.

Übrigens findet ihr im Online-Shop von vertbaudet neben niedlichen Schlafsäcken für Babys auch die passenden Bettumrandungen. In einem Ratgeber wird euch außerdem der perfekte Schlafsack für jede Jahreszeit gezeigt.

Was beschäftigt euch rund um das Thema Schlaf bei Babys am meisten? Wo gab es die meisten Probleme? Was lief gut?

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