Ehrliche oder weichgespülte Bloggermeinung?

Top5 der mutigsten und ehrlichsten Blogartikel

zweitöchter steht vor allem für Ehrlichkeit. Das ist mir persönlich wichtig. Denn was nützt hilfe- und ratsuchenden Eltern eine weichgespülte Bloggermeinung, die nur auf Klickfang aus ist?

Um ehrlich zu schreiben, braucht es aber vor allem eines: Mut. Mut, Dinge auszuprobieren, auszusprechen und (zumindest theoretisch) für die ganze Welt aufzuschreiben. In den letzten sieben Monaten habe ich einige – für mich – mutige und ehrliche Artikel geschrieben.

Meine Top 5, der ehrlichsten und mutigsten Artikel bisher:

Platz 5:

Mein allererster Artikel hat mich richtig viel Überwindung gekostet. Das Schreiben selbst ging mir leicht von der Hand, aber das Veröffentlichen hat locker 14 Tage gedauert. Ich habe über nicht weniger als das intimste Erlebnis meines Lebens geschrieben: meiner zweiten Geburt, die Du hier nachlesen kannst.

Platz 4:

Im Sommer dann habe ich über den oft thematisierten After-Baby-Body nachgedacht und meine Meinung dazu veröffentlicht. Auch hier brauchte ich viel Mut, um das Knöpfchen zu drücken. Dieser Artikel erschien auch auf EDITION F und wurde zum meistgelesenen Community-Artikel der Woche. Mein Mut hatte sich also scheinbar ausgezahlt. Hier kannst Du den Artikel Dehnungsstreifen, na und? noch einmal lesen.

Platz 3:

Den Artikel zum nächtlichen Abstillen habe ich sogar schon zweimal online gestellt, da ich dazu ein Update geschrieben habe. Er kostete mich aber recht viel Mut, da immer mal wieder Gegenwind aus der ein oder anderen Richtung kommt und meine Meinung angegriffen wird. Das ist aber ok für mich. Ich stehe zu meiner Meinung.

Platz 2:

Einen Blogartikel habe ich gefühlt mit zwei Mittelfingern getippt. Was mich als Mutter an Teilzeitarbeit stört kostete mich einiges an Überwindung. Denn natürlich war klar, dass auch mein Arbeitgeber den Artikel lesen würde und sich angegriffen fühlen könnte. Aber das war und ist mir egal. Wir leben in einem freien Land.

Platz 1:

Der für mich mutigste Artikel handelt von meinen ganz persönlichen Traum. Ich denke, wer seinen Traum in die Welt „hinausschreibt“, der hat große Chancen, dass sich das Universum zu seinen Gunsten aufstellt und der Traum Wirklichkeit wird.

 

Und nun bist Du gefragt!

  • Was war Dein mutigster und ehrlichster Artikel bisher? Schreib doch auch eine Zusammenfassung und verlinke sie in meinen Kommentaren!
  • Oder welcher ehrlicher und mutiger Blogartikel hat Dich in der letzten Zeit beeindruckt? Pack mir auch gern den Link dazu hier drunter!

Ich bin sehr gespannt!

 

Ehrliche oder weichgespülte Bloggermeinung. Was ist Dir lieber?

 

 

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Comments

  1. Antworten

    Hi Diana, das ist ein ganz spannender Artikel, danke dir!
    So wirklich viel „Mutiges“ habe ich noch gar nicht geschrieben. Aber wenn mir etwas besonders auffällt, dann schreibe ich da sehr gern drüber. Wie zb. über dieses ständige Vergleichen von Kindern: https://wanderlustbaby.de/spaetzuender-oder-hilfe-die-musterbabies-aus-den-ratgebern-entwickeln-sich-schneller/.
    Ja, mein Kind entwickelt sich ebenfalls eher gemütlich! Und das ist für mich kein Grund, mir Sorgen zu machen! 🙂 Sowas zum Beispiel. Nicht unbedingt mutig, aber meine ehrliche Sichtweise auf die Dinge. 🙂

    Liebe Grüße
    Alina

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  2. Ich bin ganz oft sehr unbequem mit meinen Blogposts und oft habe ich Angst vor dem Gegenwind. Doch damit muss ich leben. Doch bei dem Artikel, bei dem ich wirklich mein Innerstes offenbare und der eigentlich positiv reagiert wurde habe ich seit 2 Tagen für mich verletzende Kommentare, vielleicht sieht es ein außenstehender anders, aber ich fand es sehr anmaßend überhaupt kritisch auf so einen Post zu reagieren und wenig empatisch.
    Das ist der da: http://jolina-noelle.blogspot.com/2017/04/jolinas-geburt-3-was-ist-denn-jetzt-mit-down-syndrom.html

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    1. Antworten

      Liebe Martina, ich bewundere Deinen Mut, das alles so ehrlich aufzuschreiben. Ich kann jeden Gedanken Deines 3-teiligen Geburtsberichts absolut nachvollziehen. Und Idioten mit respektlosen Kommentaren gibt es leider immer. Nimm es nicht persönlich. Mach weiter so. Denk dran, wieviel mehr Leute Du erreichst, die von Deinen Berichten profitieren. Alles Gute!

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    • Pia
    • 11. Januar 2018
    Antworten

    Hey Diana,
    ich habe mir den Link gespeichert und werde bei Zeiten auf das Thema zurückkommen.
    Ich lese total gern intime und meinungsmachende Artikel. Allerdings fühle ich mich nur ganz selten in der Stimmung sowas zu verbloggen.
    So viel erstmal.
    LG

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    • Ina
    • 11. Januar 2018
    Antworten

    Also in unsere, Reiseblog der dazu ja auch noch recht jung ist habe ich jetzt noch nicht soviel mutiges geschrieben, passt da auch weniger, da wirds es in den Artikeln wo ich fürs verreisen mit Kindern plädiere „mutig“ https://www.mitkindimrucksack.de/2017/10/19/10-gruende-warum-wir-interrail-auch-als-familienurlaub-empfehlen/.
    in meinem anderen Blog, den ich schon seit Jahren habe geht es da schon mehr zur Sache, ist ein Familienblog über unser Leben in Norwegen, da sind die Geburtstberichte zu nenen oder Was Eltern ihren Kindern über Behinderungen sagen sollten https://weissblaurot.org/was-eltern-kinder-ueber-behinderungen-sagen-sollten/ und dann der Beitrag den ich zum Tod meiner Mutter geschrieben habe https://weissblaurot.org/nie-wieder-aldri-igjen/.

    LG aus Norwegen
    Ina

    http://www.mitkindimrucksack.de

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