8 Fakten, die Du als Blogger 2018 im Blick haben solltest

8 Fakten, die Du als Blogger 2018 im Blick haben solltest

Seit Mai 2017 ist zweitöchter nun online, gerade einmal 7 Monate. Am Ende des Jahres möchte ich Dir zeigen, was ich 2017 übers Bloggen gelernt habe und Dir 8 Fakten nennen, die auch Du als Blogger 2018 im Blick haben solltest.

Das Bloggen besteht nur zu einem geringen Anteil aus dem Schreiben selbst. Viel mehr Zeit braucht das Marketing von Artikeln in Form von Facebook-Posts, Blogger Relations mit Back-Links oder Instagram. Schon einmal habe ich nach 3 Monaten zurückgeblickt.

Was Du in Zukunft nicht mehr machen solltest:

Instagram

Zeit ist Geld und sowieso überaus kostbar. Instagram ist eine Zeitfressmaschine!

Ich werde daher meinen Instagram-Account stilllegen. Die Kosten-Nutzen-Relation stimmt einfach nicht. Zu wenige Nutzer gelangen über Instagram auf meinen Blog. Instagram eignet sich hervorragend um mit Gleichgesinnten zu bestimmten Themen (anonym) in Kontakt zu kommen, aber mehr eben auch nicht.



 

Facebook

Ich hatte mir vorgenommen regelmäßig (mindestens einmal täglich) über meine Facebook-Seite zu posten. Es lohnt sich aber nicht (mehr). Die Reichweite (maximal 400) wurde so stark eingeschränkt, dass potenzielle Leser nur durch Werbung erreicht werden könnten.

Ich habe im Dezember 2017 eine Anzeige über 30€ für eine Verlosung geschaltet und mehr als 10.000 Leser erreicht. Da liegen einfach Welten dazwischen. Ich kann und will aber nicht über 100 € für Facebook-Werbung im Monat ausgeben, um nennenswerte Erfolge über Facebook verbuchen zu können.

Falls es Dir auch so geht, solltest Du Deine Aktivtäten auf Deine eigenen Artikel beschränken, Dir aber keinen Druck machen, was und wie oft Du postest.

Twitter

Zugegeben benutze ich auch meinen Twitter-Account nur rudimentär, aber auch über diesen ist in den letzten 7 Monaten kaum ein Klick zum Blog gekommen. Twitter ist ein Nice-to-have, aber auch diese Plattform braucht Pflege, für die ich zu wenig Zeit habe. Daher werde ich meinen Twitter-Account 2018 ebenfalls auf Eis legen.

Du solltest Dir ganz genau überlegen, ob sich Twitter für Dich lohnt. Wenn nicht, weg damit!

 

Was Du in Zukunft mehr machen solltest:

Pinterest

Diese Plattform hat sich als wahrer Schatz erwiesen. Zwar habe ich schon oft davon gehört, dass Pinterest vor allem Bloggern zu viel kostenlosem! Traffic verhelfen kann, dennoch habe ich Pinterest bisher eher rudimentär verwendet.

Zuletzt sind aber einige meiner Pins viral gegangen, das heißt immer mehr Nutzer finden und repinnen sie und kommen so auf meinen Blog. An einem Tag kamen schon einmal mehr als 900 User über Pinterest auf einen Artikel. Der Monat Dezember wurde auch wegen Pinterest zum erfolgreichsten Monat von zweitöchter mit über 7.000 Zugriffen.

Du solltest Dich daher 2018 intensiver mit Pinterest befassen und auch in Software investieren, die Deine (Re-)Pins automatisiert, z.B. mit Hilfe von BoardBooster.

Facebook-Gruppen

Da es immer schwieriger wird über Facebook Leser zu erreichen, solltest Du Deine Zeit eher darin investieren relevante Links gezielt in Facebook-Gruppen zu platzieren, zum Beispiel in Deine eigene Gruppe.

Beachte dabei unbedingt, dass Du die Gruppenregeln einhälst und es nicht wie Werbung daherkommt. Andernfalls wirst Du für diese Gruppen gesperrt.

E-Mail-Liste vergrößern

Als Blogger ist es extrem wichtig von Plattformen wie Facebook und Pinterest unabhängig zu sein. Eventuell ändern diese ihre Spielregeln und schon funktioniert Dein Business nicht mehr richtig. Die derzeit beste Methode ist immer noch das klassische E-Mail-Marketing. Mithilfe der E-Mail-Marketing Software MailerLite und meinen kostenlosen Meilensteinkarten als Freebie konnte ich bisher über 230 Abonnenten gewinnen.

Du solltest 2018 neue Freebies gestalten und anbieten um Deine E-Mail-Liste zu vergrößern.

 

Was ich 2018 als Blogger anders machen werde:

Wie viele Artikel pro Woche?

Wenn man einen Blogger fragt, wie viele Artikel er pro Woche bloggen sollte, dann ist die Antwort irgendwo zwischen einmal pro Woche und täglich. Letzteres ist nur möglich, wenn man das Bloggen Vollzeit betreibt. Da ich dies nicht tue, habe ich immer eine Frequenz von ein bis drei Artikeln angepeilt. Das erzeugt jedoch einen großen Druck und lässt kaum noch Zeit für Blogger Relations oder Weiterbildung.

Daher habe ich mich entschieden mich auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren. Qualität vor Quantität. Statt einen weiteren Artikel zu schreiben, macht es stattdessen oft Sinn ältere Artikel zu überarbeiten oder Querverlinkungen zu ergänzen.

Werbeeinnahmen durch AdSense

Anfangs habe ich Werbeanzeigen in Artikeln eingebettet, von denen ich dachte, dass sie erfolgreich werden würden, damit ich höhere Werbeinnahmen erziele. Anstatt Werbung auf jedem x-beliebigen Artikel zu schalten, werde ich in Zukunft AdSense-Anzeigen nachträglich nur in den Blogposts einbetten, die nachweislich erfolgreich sind. So verärgere ich meine Leser*innen nicht so sehr.

 

8 Fakten, die Du als Blogger 2018 im Blick haben solltest

 

Offene Fragen:

Natürlich habe ich nicht auf alle Fragen eine Antwort.

YouTube zum Beispiel macht viel Arbeit, einige Videos haben Tausende von Views, aber zum Blog findet eigentlich niemand. Daher lade ich nur ein Video hoch, wenn es für einen Blogpost relevant ist, sonst liegt mein YouTube-Kanal hingegen brach.

Ein weiteres großes Thema ist Suchmaschinenoptimierung. Ich habe SEO eigentlich immer im Blick und ranke mittlerweile auch ziemlich gut. Das WordPress Plugin Yoast macht seinen Job gut und mir die Arbeit leichter. Dennoch ist SEO, das weiß ich von meinem Hauptjob, ein so umfangreiches Thema, dass ich mir genau überlegen muss, auf welchen Teil ich mich fokussiere. Allein mit den aktuellen Ranking-Faktoren Schritt zu halten, ist sportlich.

 

Mein Jahr 2018 steht also ganz im Sinne mich auf die wesentlichen und vor allem erfolgreichen Aspekte des Bloggens zu fokussieren. Macht Sinn, oder?

 


Bist Du Blogger und hast hilfreiche Tipps für mich? Ich würde mich freuen, wenn Du einen Kommentar da lässt und mir schreibst, wo Du aktuell mit Deinem Blog stehst oder Du Deine Herausforderungen siehst.

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Comments

  1. Pingback: zweitöchter wird 1 Jahr - Happy Blog-Geburtstag! - zweitöchter

    • M.Gra.
    • 8. Januar 2018
    Antworten

    Die beschreiben das hier ganz gut. Denke das wird auch dir 2018 den nötigen ‚Boost‘ verleihen.

    https://www.chasingfoxes.com/pinterest-became-full-time-job/

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    1. Antworten

      Danke für den Artikel. Der ist wirklich gut und umfangreich!

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  2. Erst mal frohes neues Jahr!! Und dann Danke, dass Du Dein Wissen mit uns teilst! Bei mir wechselt es stark, wie erfolgreich Pinterest ist, manchmal kommt tagelang niemand über Pinterest und dann mal einen Tag die meisten Besucher (also die nicht direkt auf die Seite kamen), bei mir läuft Google je nach Themen gut und auch Facebook, aber aus den Gruppen zum Thema. Instagram mache ich weniger fürs Blog als eben auch für Freunde etc., die einen Einblick in unseren Alltag bekommen möchten. Über Twitter kommt bei mir niemand. Mehr lohnt sich, wie Du sagst, die Interaktion mit anderen Blogs, aber auch dafür fehlt mir manchmal die Zeit. Angeregt durch Deinen Artikel habe ich heute mal auch alte Artikel auf Pinterest gepostet, was ich vorher aus Faulheit weggelassen habe. Bei mir war alles sozusagen „resettet“, weil das Blog im Juli von Blogspot zu WordPress umgezogen ist und somit natürlich alle alten Links futsch waren und auch das jeweilige Googleranking. Bisher habe ich noch kein Geld in Programme wie Yoast investiert, weil mir noch nicht ganz klar ist, was es bringt. Bei Dir ist mein Hauptgrund zu schauen, Dein toller Content, Deine Artikel sind absolut super recherchiert und auch geschrieben.

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    1. Antworten

      Hi Denise,
      Dir auch ein frohes neues Jahr! Nutzt Du für Pinterest Automatisierungstools oder machst Du alles per Handarbeit? Ich glaube darin liegt der Schlüssel. Genaueres kann ich Dir aber erst in einem Monat oder so berichten, wenn ich Boardbooster ausreichen getestet habe.
      Yoast habe ich eh dabei, da ich mein WordPress selbst hoste. Und es lohnt sich auf jeden Fall…
      Danke für Dein Feedback und ich freue mich immer sehr hier von Dir zu hören!
      Liebe Grüße!

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