10 Fakten, die Du noch nicht übers Stillen weisst

Du stillst? Wow, dann liegst Du aktuell voll im Trend. In diesem Artikel nenne ich Dir 10 erstaunliche Fakten übers Stillen, die dich zu einem noch größeren Fan von Muttermilch und Co. machen lassen und die Du bestimmt noch nicht wusstest.

1. Mehr Schlaf

Das klingt jetzt erstmal komisch, aber laut einer Studie der University of California von 2007 werden stillende Mütter zwar häufiger wach, bekommen aber in den ersten drei Lebensmonaten des Babys 45 Minuten mehr Schlaf.

 

2. Auch Adoptivmütter können stillen

Um die Milchproduktion anzuregen, muss die Mutter viel mit ihrem Baby kuscheln und es regelmäßig anlegen. Es wird wahrscheinlich nicht reichen, das Kind ausschließlich zu stillen, aber auch die kleinere Menge wird sich positiv auf die Gesundheit und die Bindung auswirken. Eine eigene Geburtserfahrung der Mutter ist von Vorteil, aber kein Muss.

 

3. Neugeborene finden den Weg zur Brust ganz allein

Dieser Mechanismus wird „Breast Crawl“ genannt und bedeutet, dass sich das Baby direkt nach der Geburt ohne Zutun von Mutter oder Geburtshelfer auf den Bauch dreht und zur Brust robbt. Dies tut es allerdings nur, wenn es nicht sofort hoch genommen wird und ist eine Erfindung der Natur, um das Überleben des Neugeborenen nach einer schweren Geburt zu schützen.

 




 

4. Muttermilch hilft bei der Heilung von Krebs

Im Rahmen einer 2017 veröffentlichten Studie der Universität Lund wurden Blasenkrebs-Patienten lebende Zellen aus Muttermilch gespritzt. Eiweiße daraus griffen die Tumorzellen an, verschonten jedoch die gesunden Zellen. Für die Leiterin der Studie Prof. Catharina Svanborg ein klarer Hinweis darauf, dass Muttermilch eines Tages die Chemotherapie ersetzen könnte.

 

5. Nicht alle Brüste können die gleiche Menge Milch speichern

Sicherlich hast Du auch schon gemerkt, dass die eine Frau mehr oder weniger Milch produziert. Tatsächlich gibt es eine  Spanne der Speicherkapazität von 80 bis 600 Millilitern. Das bedeutet, das Mütter, die weniger speichern, häufiger anlegen müssen.

 

6. Muttermilch stärkt das Immunsystem

Dieser Fakt ist allseits bekannt, aber dass das Brustgewebe selbst auf Keime im Speichel des Babys reagiert und anschließend passende Antikörper in der Muttermilch zu finden sind, ist eher unbekannt.

 

7. Stillen reduziert das Brustkrebsrisiko

Es reduziert nicht nur das Risiko für Osteoporose und Herzerkrankungen, sondern auch für Eierstock- und Brustkrebs. Eine Frau, die 8 Jahre stillt, geht das Risiko für Brustkrebs gegen null. Und, auch für das gestillte Mädchen sinkt das Risiko um 25%.

 

8. Muttermilch verändert sich im Tagesablauf

Je nach Tageszeit verändert sich die Zusammensetzung der Milch und soll morgens das Baby wach und abends müde werden lassen. Mütter, die abpumpen, sollten diesen Mechanismus berücksichtigen und auf der Flasche kennzeichnen, zu welcher Tageszeit die Milch abgepumpt wurde.

 

9. Stillen hilft bei Diabetes

Frauen mit Diabetes können ohne weiteres stillen. Es gibt sogar Anzeichen dafür, dass sich deren Diabetes mit dem Stillen verbessert. Die Mehrheit stillender Frauen kann die notwendige Insulinmenge nach kurzer Zeit bis zu einem Drittel reduzieren.

 

10. Der Einfluss des Mannes

Der Partner ist eine Schlüsselfigur, wenn es ums Stillen geht. Wenn er sich ablehnend verhält, ist die Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind von vornherein sehr bedroht und oft kommt es dann nicht zum erhofften Milcheinschuss oder die Milch „versiegt“ nach kurzer Zeit. Manche Männer haben Angst um die Brüste der Frau oder sind eifersüchtig. Die Frau spürt diese Ablehnung. Daher sollten Mann und Frau schon während der Schwangerschaft über das Stillen und seine Vorteile sprechen.

 

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Meine Empfehlungen für Still-Mamis

Multi-Mam Kompressen (bei wunden Brustwarzen)

Diese Stillkompressen waren mein absoluter Lebensretter und ich rate dringend jeder Mama, die stillen will, davon eine Packung im Haus zu haben. Damit haben sich meine Brustwarzen NIE wieder entzündet. Hätte ich davon nur in der 1. Stillzeit gewusst…

 

Theraline Stillkissen mit Mikroperlen

In der Schwangerschaft hat es schon gute Dienste geleistet. Ich habe es danach natürlich als Stillkissen verwendet. Momentan ist es der Gitterschutz im Babybett. So fällt nämlich der Schnuller nicht immer hinter das Bett und das Baby hat etwas zum Rankuscheln anstelle der harten Gitterstäbe. Außerdem ist es gut, wenn man mit dem Baby im großen Bett schläft, dann kann es als Rausfallschutz verwendet werden. Ein Multifunktion-Kissen sozusagen.

 

Lansinoh Handmilchpumpe

Falls Du hin und wieder Milch abpumpen möchtest, kann ich Dir diese Handpumpe empfehlen. Sie ist völlig unkompliziert und angenehm in der Verwendung.

 


Juhu, was hast Du für Erfahrungen mit dem Stillen gemacht? Lass doch einen Kommentar da!

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